Einen Tag der offenen Tür und eine feuerwehrtypische Fassadenmalerei feierten die Kameraden und Mitglieder des Fördervereins der FFW der Stadt Staßfurt mit zahlreichen Freunden.

Staßfurt. Der vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Staßfurt mit Unterstützung der Alterskameraden und der Jugendwehr in der Leopoldshaller Traditionswache durchgeführte " Tag der offenen Tür " war ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein lockte die Veranstaltung am Sonnabend von Beginn an überaus zahlreiche Besucher an.

Nach einem Gedankenaustausch zwischen den Sponsoren des Vereins und dem Vorstand begrüßte der Vorstandsvorsitzende Dr. Dieter Naumann auf dem Freigelände die Gäste aus Staßfurt und den Ortsteilen. " Ziel des Vereins ist es, hier auf dem historischen Gelände die Pfege der Tradition der Alterskameraden zu unterstützen und junge Menschen mit der ehrenamtlichen Tätigkeit der Männer und Frauen in den blauen Uniformen vertraut zu machen ", sagte er.

Anschließend enthüllte der Redner die mit dem Schriftzug der Einrichtung und einem wunderbaren Abbild des Heiligen Florians, dem Schutzpatron der Feuerwehr, versehene neue Fassade. Birger Schenk heißt übrigens der Meister, der hier mit dem Pinsel umzugehen wusste ( wir berichteten ).

Dann konnten die aufgebaute alte und neue Feuerwehrtechnik sowie das schon teilweise umgestaltete Gebäude besichtigt werden. Die jüngeren Besucher erstürmten derweil die große Hüpf- und Rutschburg oder übten sich beim Zielspritzen mit dem Strahlrohr. Gegen Mittag lockte der Duft der dampfenden Gulaschkanone die Gäste an. Die sehr schmackhafte Erbsensuppe, gekocht von den Kameraden der Löderburger Ortswehr, ging weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln, so dass alsbald für Nachschub gesorgt werden musste.

Als dann alle gesättigt waren, nahmen der Vorstandsvorsitzende und seine Glücksfee Jaqueline von der Jugendwehr die Verlosung der gesponserten Preise vor. Den Hauptpreis, eine Fahrt im Korb der großen Drehleiter der Wehr auf 30 Meter Höhe mit wunderschönem Blick über Staßfurt, gewann Maria, eine Kameradin der Fee. " Den Preis überlasse ich aber meiner Mutti ", meinte die Gewinnerin offenherzig, da sie nicht schwindelfrei sei.

Unmittelbar danach erfreute der Männerchor des Staßfurter Handwerks, diesmal unter der Leitung von Heinrich Bassüner die Gäste mit einem Strauß bunter und bekannter Melodien. An Chorleiter Dieter Steinhoff ergingen an dieser Stelle herzliche Genesungswünsche nach dessen Operation. Aber Heinrich wäre nicht er selbst, wenn er nicht noch einige Bänkellieder zum Besten gegeben hätte, die natürlich zusätzlich zur guten Stimmung beitrugen.

Ein erfreuliches Fazit konnten auch der Vereinsvorsitzende und seine Mitstreiter am Ende der Veranstaltung ziehen, denn die vielen Gäste waren ausnahmslos zufrieden, und der finanzielle Erlös wird zur Sicherung von weiteren Maßnahmen des Vereins beitragen.