Bernburg / Peissen ( MZ ). Ein rollendes Krankenhaus und ein hochmodernes Löschfahrzeug sollen nächstes Jahr für den Katastrophenschutz im Landkreis zur Verfügung stehen. " Ich habe mir sagen lassen, das Fahrzeug ist der Traum eines jeden Feuerwehrmannes ", sagte der Staatssekretär im Landesinnenministerium, Rüdiger Erben ( SPD ). Er war zur Übergabe der Fördermittelbescheide nach Peissen und Bernburg gekommen.

Hier sollen die Fahrzeuge stationiert werden. Über 500 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II gibt es dafür vom Land, den Rest von 73 000 Euro muss der Landkreis aufbringen.

Entsprechende Fördermittelbescheide wurden gestern von Innenstaatssekretär Rüdiger Erben an Landrat Ulrich Gerstner ( SPD ) übergeben. Die Fahrzeuge sollen im nächsten Jahr einsatzbereit sein. Es handelt sich dabei um einen Wechsellader und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug

( HLF ) mit einem Wassertank von mindestens 1600 Litern Inhalt und ausgerüstet mit Spreizer, Schere, Hebekissen und Rettungsstempel. Ausgerüstet ist das gut 290 000 Euro teure Stück ebenso mit Kettensägen, Trennschleifern und Tauchpuppen. " Ich habe mir sagen lassen, das Fahrzeug ist der Traum eines jeden Feuerwehrmannes ", so Erben.

Bei dem Wechsellader BHP 50, was die Abkürzung für Behandlungsplätze 50 ist, handelt es sich um ein Fahrzeug, das darauf ausgelegt ist, viele Menschen behandeln zu können. Es ist ein großes Zelt auf einem Fahrzeug. Bei Verkehrsunfällen oder anderen Unglücken, wo Menschen schnell medizinisch versorgt werden müssen, kommt es zum Einsatz. Hierbei arbeiten Feuerwehr und DRK-Sanitätseinheit Hand in Hand. Die Feuerwehr fährt mit dem Fahrzeug vor Ort und baut es auf, die Sanitäter übernehmen dann die Erstversorgung. Kosten : gut 300 000 Euro.