Staßfurt. " Pichlovanka " – die sächsischen Fans der Musikformation aus Tschechien haben ihre ganz eigene Erklärung für den Namen. " Sie glauben, er hat etwas damit zu tun, wenn umgangssprachlich zum Ausdruck kommen soll, dass jemand einen über den Durst getrunken hat ", sagt Jaromir Truhlar, Leiter der Blaskapelle und schmunzelt über diese Assoziationen. " Sie sind ganz schön, denn sie stehen für die Geselligkeit, die wir bei unseren Konzerten gemeinsam mit den Fans erleben. " In Staßfurt war das jetzt wieder der Fall. Das Theatercafé hatte zum Böhmischen Frühschoppen eingeladen. Rund 100 Gäste genossen bei herrlichstem Sonnenschein in der Steinstraße Knödel, Sauerkraut, Schweinebraten und tschechisches Bier. Dazu spielten die acht Musiker von Pichlovanka auf. Traditionelle Musik aus Böhmen, aber auch aus Deutschland gehört zum Repertoire und wird von der immer größer werdenden Fangemeinde im Salzland geliebt. " Das Publikum ist sehr aufmerksam. Es hört zu, lässt sich aber auch von vielen Stücken mitreißen und zeigt das auch ", freut sich Truhlar über seine Staßfurter Zuhörer. " Viele kennen die Stücke, singen mit oder schunkeln. Diese Atmosphäre lasse die Musiker immer wieder gern in die Salzstadt kommen. Und das Publikum sieht das nicht anders : " Pichlovanka sind Experten für Blasmusik und spielen live hervorragend. Da ist Stimmung garantiert ", sagt Erika Lothes aus Neundorf, inzwischen Stammhörerin der Gruppe und oft bei den Auftritten dabei.

" Pichlovanka " hat übrigens nichts mit dem Trinken zu tun, sondern mit Jaroslav Pichl, dem Kapellmeister der Band. Der Name bedeutet soviel wie " Pichls Jungs ". Echte Fans wissen das längst !