Staßfurt ( rk ). Der Geschäftsführer des Vereins Rückenwind, Hans Strecker, und die Leiterin des Staßfurter Frauenhauses, Kristin Hacker, machen sich für eine gezielte pädagogische Betreuung der Kinder stark, die zusammen mit ihren Müttern in Frauenhäusern aufgenommen werden.

" In nur zwei von 20 Frauenhäusern gibt es für die Kleinen eine offizielle Ansprechpartnerin ", sagten sie bei einem Treffen mit der parlamentarischen Geschäftsführerin der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Lydia Hüskens, und ihrem Abgeordnetenkollegen Johann Hauser in Staßfurt.

Hüskens empfahl, einen Vertrag mit einer Kindertagesstätte abzuschließen, in der die Erzieherinnen nicht komplett ausgelastet seien.

" Der Punkt ist die Vergütung ", so Strecker. Eine normale Tagesbetreuung reiche da nicht aus, um den Kindern die Chance zu geben, ihr Trauma aufzuarbeiten.

" Mir läuft es bei diesem Thema eiskalt über den Rücken ", sagte Hauser und sprach sich für eine Unterstützung aus. Hüskens sicherte zu, dieses Problem mit ihren Kollegen von den anderen Fraktionen zu besprechen und sich für eine Lösung durch das Land einzusetzen. " Das müssten wir anpacken im Zuge des Doppelhaushaltes 2010 / 2011 ", sagte sie.