Unseburg. Für einen Laien ist es anfangs etwas schwer zu verstehen. Doch nach den ersten Sätzen kann man dem Plattdeutsch schnell folgen. Dann versteht man auch, dass der " Plummkauken " der Pflaumenkuchen und mit " Hoff " der Hof gemeint ist.

Am Sonnabend hatte der Heimatverein Unseburg wieder zum Plattdeutschen-Nachmittag eingeladen. Plattdeutsch sprechen, ist an diesem Tag natürlich Pflicht. Zweimal im Jahr finden solche Nachmittage statt, sind dann natürlich immer gut besucht.

Doch man sitzt dann nicht einfach am Tisch und unterhält sich. Nein, es gibt ein richtiges kleines Programm. Manfred Lotzing hatte auch dieses Mal wieder allerhand lustige Episoden mitgebracht. Natürlich alle " op Platt ". Ebenfalls für viele Lacher sorgte der kleine aber feine Sketch von Elvira Laudan und Manfred Lotzing.

Einfach dazu gehören auch die Erzählungen von Ruth Schimrock. Die 77-Jährige wohnt seit 45 Jahren nicht mehr in Unseburg. Aber zu den Plattdeutschen-Nachmittagen kommt sie immer wieder in ihre Heimat zurück. Im Gepäck Geschichten, die genau so in Unseburg passiert sind. " Meine Geschichten handeln alle von Unseburg. Das war meine schönste Zeit, denn da war ich noch jung ", sagt die Wahl-Magdeburgerin.