Mehr als 550 Musikfreunde ließen sich Freitagabend im großen Saal des Staßfurter Salzlandcenters bei der großen Abba-Show " Von Waterloo bis Super Trouper " noch einmal vom Mythos der legendären schwedischen Band und ihren wunderschönen, unvergesslichen Songs verzaubern.

Staßfurt. Keine andere Band in der Geschichte der Popmusik hat der Musikwelt ein derart fantastisches Werk geschenkt wie die vier Schweden Agnetha Fältskog, Anni-Frid Lyngstad, Björn Ulvaeus und Benny Andersson. Sie verkauften weltweit insgesamt mehr als 350 Millionen Alben.

Und keiner anderen Gruppe ist es bisher gelungen, sage und schreibe vier Generationen von Fans und Musikliebhabern so zu fesseln und zu begeistern wie Abba. Und das gilt, wie sich Freitagabend im großen Saal des Salzlandcenters in Staßfurt zeigte, bis heute.

Dort erlebten mehr als 550 Abbafans aus nah und fern und von jung bis alt eine Show der Superlative, denn Sylvia Zimnik als Agnetha, Lisa Huk als Anni-Frid, Jason Kudinov als Björn und Tomash Shydlovsky als Benny erweckten mit den bekannten schrillen Outf ts, mit originalgetreuen Choreografen und einer Lichttechnik, die Abba-typisch ist, eine Legende wieder zum Leben.

Mit den von ihnen präsentierten, inzwischen zu Ervergreens gewordenen Abba-Titeln eroberten sie die Herzen des Publikums im Sturm. Da durften natürlich solche Ohrwürmer, die noch heute jeder Fan mitsingen kann, wie " Dancing Queen ", " Fernando ", " Money, Money, Money ", " Waterloo ", " Ring, Ring " oder " Gimme, Gimme, Gimme ", um nur einige zu nennen, nicht fehlen.

Für den Titel " I have a dream " holten sich die sympathischen Sängerinnen Verstärkung auf die Bühne. Dabei handelte es sich um zehn Mädchen und Jungen vom Kinderchor des Gymnasiums Egeln. " Das hat großen Spaß gemacht ", berichtete anschließend Vanessa Guder aus Groß Börnecke.

Ein bisschen Angst, so verriet Hannes Günther aus Groß Börnecke der Volksstimme, habe er vor seinem großen Auftritt schon gehabt. Julia Frank aus Groß Börnecke hat es sehr gefallen, im gleißenden Scheinwerferlicht zu stehen und singen zu können. Ob sie das Singen später einmal zu ihrem Beruf machen will, wisse sie aber noch nicht.

Lena Globienka aus Unseburg fand den Auftritt ihres Chores bei der Abba-Show " ganz toll ". Zu verdanken haben die Kinder das ihrer Mitschülerin Susen Bothin aus Groß Börnecke. Sie hatte ihre Lehrerin Elfriede Sehnert so lange gebettelt, bis sie die Bewerbung des Chors für die Abba-Show unterstützt hatte. Und siehe da, am Ende waren die Egelner Gymnasiasten ausgewählt worden. " Da war die Freude bei uns natürlich riesengroß ", sagte Susen. Sie und Vanessa suchten dann zehn von den insgesamt 40 kleinen Sängerinnen und Sängern aus.

" Ich war ganz schön aufgeregt. Aber mir hat es sehr gut gefallen und würde es gern wieder machen ", sagte Susen. Wer weiß, vielleicht kommt die Abba-Show ja bald mal wieder nach Staßfurt.