Hohenerxleben ( fr ). Den sonst Ruhe liebenden Petrijüngern von der Hohenerxlebener DAV-Ortsgruppe ( OG ) war es in den vergangenen Jahren doch etwas zu ruhig. Zumindest was ihr Vereinsleben anbetrifft. Und so legten sie Freitagabend bei ihrer Versammung im Bürgerhaus schnell fest, doch mindestens gemeinsame An- und Abangeltermine nicht nur zu planen. Am 25. April, 6 Uhr, will man sich zum Anangeln am Graben treffen.

Ein Grund, warum das Vereinsleben der Hohenerxlebener Petrijünger nicht ganz so gut lief bisher, sieht OG-Vorsitzender Jörg Hirsch auch im Fehlen eines geeigneten Angelgewässers vor Ort. Zwar befände sich die Bode direkt vor der Haustür, aber durch den hohen Salzgehalt sei das Flussbett so stark verkrautet, dass es nur wenig Sinn mache. Auch der sogenannte Graben, ein ehemaliges Meliorationsprojekt ist von der Größe her nicht sehr üppig. Die Zeit, in der man in der Hohenerxlebener Lache stattliche Karpfen an Land zog, ist ebenfalls längst vorbei, das Gewässer fast zugewachsen.

Dennoch wollen die Angelfreunde nicht aufgeben, ihr Hobby in der Gemeinschaft am Leben zu erhalten. Das zeigte sich unter anderem auch in der Bereitschaft von Neu-Mitglied Henry Krüger, sich als Jörg Hirschs Stellvertreter bereit zu erklären. Mario Weinke übernahm die Kasse und Romeo Rabe die Kassenprüfung. Einigkeit herrschte unter den Mitgliedern ebenfalls, laut Satzungspficht des Sportfischervereins Staßfurt, zu dem die OG gehört, jährlich Hegestunden zu absolvieren. Als Ersatz würden fünf Euro pro Stunde für die Vereinskasse fällig.