Am Heiligabend sind die Sitzplätze in den Kirchen begehrt. So besuchten am vergangenen Mittwoch zahlreiche Bismarker und ihre Gäste die beiden Gottesdienste in der Stadtkirche. Aufgrund des großen Andranges musste sogar die Winterkirche geöffnet werden.

Bismark l Zu gleich zwei festlichen Gottesdiensten hatte am Heiligabend die evangelische Kirchengemeinde in Bismark eingeladen. Am frühen Nachmittag fand der Familiengottesdienst mit der Aufführung der Weihnachtsgeschichte statt.

Das Krippenspiel wurde von den Mädchen und Jungen der Kinderkirche mit Unterstützung einiger Erwachsener gestaltet. Um 18.30 Uhr wurde dann die traditionelle Christvesper gefeiert, bei der das Orchester der Generationen sowie der Kirchenchor für den musikalischen Rahmen sorgten. Bereits am frühen Nachmittag war die Bismarker Stadtkirche bis auf einige wenige freie Sitzplätze sehr gut gefüllt. Sogar die Winterkirche musste am Mittwoch für die zahlreichen Besucher geöffnet werden. Durch den Familien-Gottesdienst zum anstehenden Weihnachtsfest führte Bismarks Kirchenmusikerin Susanne Reischel.

Zum Höhepunkt des Gottesdienstes wurde natürlich das Krippenspiel, bei dem traditionell den Kindern eine besondere Rolle zukam.

Helene als Maria und Johannes als Josef

In der Weihnachtsgeschichte wirkten unter anderem Helene Tinneberg als Maria und Johannes Reischel als Josef mit. Die vier Hirten wurden von Joshua, Fabian, Adrian und Alex gespielt. Silvia Nitsche nahm die Rolle der Reporterin ein, die "live" aus Betlehem über die heilige Nacht berichtete. Melanie Blauert, Dörte Wolf und Karoline Karlstädt stellten die drei Weisen aus dem Morgenland dar.

20 kleine und große Akteure hatten das Stück in den vergangenen zwei Monaten geprobt, damit zur Aufführung am Heiligabend auch alles klappt. Zum abendlichen Festgottesdienst füllte sich die Bismarker Stadtkirche abermals bis auf den letzten Platz.

Nun übernahm Bismarks Pfarrer Donald Molin die Leitung. Neben dem Kirchenchor wurde der Gottesdienst auch vom Orchester der Generationen musikalisch umrahmt. Entsprechend eingestimmt machten sich die Besucher im Anschluss auf den Heimweg.

Bilder