Stendal (ta) l Erwarte das Unerwartete, könnte das Motto lauten, mit dem der Landkreis Stendal 2015 auf die steigende Zahl der Flüchtlinge reagiert. Zwar weiß man um den erhöhten Zustrom und ist auch vorbereitet. Doch die Zahlen basieren auf Schätzungen und es gibt keine Vergleichskonzepte, nach denen gearbeitet werden kann. Für die Kinder könnte das zum Problem werden. Bildungsträger im Landkreis Stendal wissen nicht, wie viele Kinder sie im nächsten Jahr zusätzlich betreuen müssen. Daher können sie sich auch kaum auf den steigenden Bedarf vorbereiten. Auch im Landkreis Stendal sieht man die Situation mit wachsender Skepsis, "aber wir müssen da durch", sagt Sebastian Stoll, Zweiter Beigeordneter des Landrates und meint damit auch die finanzielle Belastung, die den Landkreis tief in die roten Zahlen ziehen wird.

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