Stendal l "Der Landkreis Stendal hat das Sturmwochenende bisher verhältnismäßig gut verkraftet", so die Einschätzung der Rettungsleitstelle Altmark. Insgesamt gab es bis Sonntagmittag knapp 200 Einsätze der Feuerwehren altmarkweit, darunter auch einige Einsätze aufgrund von Falschmeldungen. Zirka 845 Einsatzkräfte waren mit 300 Fahrzeugen im Einsatz.

Geringe Sturmschäden im Landkreis Stendal

In der Stadt Stendal gab es ebenfalls bis auf die genannten keine weiteren Vorkommnisse. Die Polizei Stendal teilt zudem mit, dass es auch keine "witterungsbedingten Unfälle zu verzeichnen" gebe.

Seit Freitagmittag 12 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr insgesamt knapp 200 Mal im Einsatz. Meist habe es sich dabei um die Beräumung von Straßen gehandelt, weil Bäume umgekippt waren beziehungsweise schweres Geäst geräumt werden musste. Es seien aber keine höheren Sachschäden entstanden. Auch Personenschäden wurden nicht vermeldet.

Im Bereich der Stadt Tangermünde gab es am Wochenende drei sturmbedingte Alarmierungen. Zwischen Storkau und Billberge holten Kameraden aus Tangermünde, Hämerten und Arneburg am Sonnabendnachmittag einen Baum vor der Straße. Direkt im Anschluss fuhren die Tangermünder Kameraden ich Richtung Buch, um dort die Kameraden aus Buch, Bölsdorf und Weißewarte bei der gleichen Arbeit zu unterstützen.

Am Sonntagmittag fotografierte der Tangermünder Leitungsdienst der Wehr einen als "verdächtig" gemeldeten Baum auf dem Alten Friedhof der Stadt.

In Absprache mit dem Bauhofleiter, Bodo Hensche, wurde der Baum nicht gefällt, berichtete Stephan Siefert von der Tangermünder Feuerwehr.

Die Zahl der Einsätze, zu denen Wehren aus der Einheitsgemeinde Osterburg während des Sturm-Wochenendes gerufen wurden, blieb überschaubar. Die Feuerwehrleute waren unter anderem beim Beseitigen umgestürzter Bäume gefordert. Auch hier blieb es bei Sachschäden. Personen wurden nicht verletzt.

Blitzeinschlag setzt Baum in Flammen

In Havelberg hatte es am Freitag einen größeren Einsatz für die Feuerwehr gegeben. Während eines Gewitters hatte ein Blitz in einen Baum auf der Ziegeninsel eingeschlagen und diesen in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Einige Minuten später mussten sie zum nächsten Einsatz. Ein umgestürzter Baum lag in der Elbstraße, ein weiterer blockierte im Ortsteil Müggenbusch die Zufahrt zum DRK-Pflegeheim Julianenhof.

In der Einheitsgemeinde Bismark blieb der Freitag zwar noch ruhig. Am Sonnabend hingegen mussten die Wehren gleich mehrmals ausrücken. Gegen 12.46 Uhr mussten sie herunterhängende und abgerissene Stromleitungen in der Meßdorfer Straße in Späningen sichern. Am Nachmittag mussten Baumteile auf der Straße von Poritz nach Karritz, aber auch zwischen Schernikau und Steinfeld weggeräumt werden. Im Bereich Kläden und Garlipp gab es für die Kameraden einen Fehlarm. Die vermeintlich zu beräumende Straße war beim Eintreffen der Wehr sauber.

Eine genauere Auswertung zu den Sturmschäden im Landkreis Stendal soll am Montag erfolgen (mehr dazu in der nächsten Ausgabe).