Stendal (vl) l Weil er nur "Luftgeschäfte abgewickelt" und diverse Käufer im Internet um ihr Geld betrogen hat, ist unlängst ein einschlägig wegen Betruges vorbestrafter Stendaler vom Amtsgericht Stendal zu zwei Parallelstrafen verurteilt worden: zu drei Monaten Gefängnis, die Richter Thomas Schulz für zwei Jahre zur Bewährung aussetzte, und zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 30 Euro (3000 Euro).

Der 22-Jährige hatte gestanden, in mehr als ein Dutzend Fällen von Kaufwilligen wohl das Geld kassiert, aber nicht oder nur teilweise Waren geliefert zu haben. Die Käufer kamen nicht nur aus Deutschland und Europa, sondern in einem Fall sogar aus Thailand. Sie alle wollten im guten Glauben hochwertige Unterhaltungselektronik erwerben, die der Angeklagte über ein Internetauktionshaus im vergangenen Jahr anbot, obwohl er sie gar nicht besaß.

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