Stendal. Wenn von Banken die Rede ist, geht es in der Regel
um Zahlen. Das ist auch an dieser Stelle nicht anders, allerings
in einer sportlichen Variante: Seit 35 Jahren gibt es das Kegelturnier
der norddeutschen Volks- und Raiffeisenbanken.
Zum fünften Mal nahmen daran am Wochenende Mannschaften
der Stendaler Volksbank teil. Deren 20 Mitglieder zählende
Betriebssportgemeinschaft (BSG) war zum ersten Mal Gastgeber des Turniers mit 150 Keglern aus 17 Banken von Cuxhaven bis Berlin.

Die sportlichen Gastgeber erkegelten sich zwei Pokale. Sowohl
die Damen als auch die Herren belegten in der Mannschaftswertung
Platz drei. Die beiden gemischten Stendaler Kegelteams kamen auf den Plätzen vier und 13 ein. Riesig war die Freude über den Einzelsieg
bei den Herren. Ihn holte Helmut Neben. Gegen die 70-jährige noch immer aktive Stendaler Kegler-Legende hatten selbst Bundesliga-Kegler, die in anderen Teams am Start waren, keine Chance.
Und hätte es fürs Organisieren einen Pokal gegeben, so würde der seit gestern in goldglänzender Ausführung im Regal der Stendaler Volksbank BSG stehen. Andreas Lepel und Ingo Freidel, die beiden Volksbankvorstände, ziehen den Hut vor dem "harten Kern" ihrer kegelnden Truppe und weiteren engagierten Mitarbeitern, die an
den vergangenen drei Tagen nicht nur für einen reibungslosen
Turnierablauf sorgten.

Sie strickten zudem ein kulturelles Rahmenprogramm, das am Freitag mit einer gemütlichen Ostalgie-Disko startete, am Sonnabend Stadtrundgängen und -führungen sowie eine Ballnacht bot und am Sonntag mit einem Frühschoppen im "Schwarzen Adler" den
Schlusspunkt setzte.

Ein sportlich geprägtes Wohlfühl-Wochenende, aus dem sich die Gäste der Stendaler Volksbank-Kegler gestern mit den besten Eindrücken verabschiedeten. Viele von ihnen waren zum ersten Mal in Stendal, die
meisten aber wohl nicht zum letzten Mal, ist Andreas Lepel
nach gelungener Gastgeber-Premiere überzeugt.