Das Frühlingsfest in der Vollenschierer Kirche war auch in diesem Jahr ein Besuchermagnet. Gäste aus nah und fern kamen, um den Tangerhütter Kirchenchor zu erleben und sich am Friedensweg der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe zu beteiligen.

Vollenschier. Es durfte sich mit recht Frühlingsfest nennen das Fest rund um die neogotische Backsteinkirche Vollenschier. Wärmende Sonnenstrahlen lockten ins Freie. Dort hatten die Mitglieder und Förderer des Fördervereins Vollenschierer Kirche Bänke und Tische aufgestellt. Das Kirchenafé bot allerhand Leckerein. Kaffee, Kuchen, Torte und Schmalzstullen luden zum Genießen und Verweilen ein. In der Backsteinkirche ließ der Tangerhütter Kirchenchor geistliche und weltliche Lieder sowie Volkslieder erklingen. Zum Abschluss sangen Chor und Zuhörerschaft gemeinsam "Der Mai ist gekommen" und "Viva la musica".

Seit 2000 widmet sich der Förderverein dem Erhalt der ehemaligen Gutskirche. Vieles hat er im vergangenen Jahrzehnt bewegt. Da einst desolate Gotteshaus ist zu einem Kleinod geworden. Stolz konnte die Vereinsvorsitzende Sylvia Fried den Gästen mitteilen, dass der Verein wieder Geld zusammenbringen konnte, um in diesem Jahr mit den Restaurierungsarbeiten fortfahren zu können. So soll die Taufkapelle an der Nordseite im Kirchenschiff hergerichtet werden. Das Gegenstück im Südteil, die Patronatsloge, ist bereits saniert.

Seit sieben Jahren ist der Friedensweg Bestandteil des Frühlingsfestes. Dieses Mal wanderten die Teilnehmer auf einer fünf Kilometer langen Strecke zur alten Ziegelei. Ziel des Friedensweges ist die friedliche Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide.