Wie wird es um die Kulturlandschaft im Jahr 2050 bestellt sein ? Wir wagen einen Blick in die Zukunft. Eine positive Vision : Das Theater der Altmark bleibt der Region erhalten. 2012, nach Auslaufen des Theatervertrages, gibt sich der Altmarkkreis einen Ruck und fördert direkt das Theater. Zuvor hatte das Land deutlich signalisiert, ansonsten die Landeszuschüsse für das TdA drastisch zu kürzen, weil es ja nicht die Unterstützung der gesamten Altmark erhalte. Zwei Theaterbusse sorgen für Aufführungen an vielen Orten in der Region. Der " Theaterfreitag im Dorf " wird zum Renner.

Die Langobardenwerkstatt in Zethlingen, die in vergangenen Jahren wiederholt Ziel von Ausgrabungen durch Studenten der Universität Magdeburg war, wird dank zweier Verträge mit den Universitäten in Magdeburg und Halle Bestandteil der universitären Ausbildung von Historikern und Archäologen. Neben der Eisenverhüttung wird die Tonverarbeitung und Landwirtschaft der Langobardenzeit wieder lebendig.

Ein altmarkweites Kultur-Netzwerk entsteht. Touristen, aber auch die Altmärker erfahren aus einer Hand, was wann in welcher Ecke der Region los ist. Die Termine herausragender Veranstaltungen werden abgestimmt.

In Salzwedel bekommt das Wort " Kunst " eine wirtschaftliche Bedeutung. Die während des 28. Internationalen Hansetages im Jahr 2008 geborene Idee eines Kunstmagazins wird umgesetzt. Bedeutende Galerien und deutsche Museen lagern ihre Schätze in der Jeetzestadt.

2025 gibt es einen politischen Durchbruch bei der Kultur : Der Landtag legt fest, dass mindestens zwei Prozent des Haushaltes für die Kultur- und Vereinsförderung zu verwenden sind. Kultur gehört nun zur Daseinsvorsorge. Ein Erfolg der CDU-Arbeitsgruppe " Kultur ", die bereits im Jahr 2008 diese Idee in Salzwedel entwickelt hatte. ( ht )