Der Rundweg um den Schwanenteich ist derzeit nur für Sportliche nutzbar. Die Brücke am südlichen Ufer fehlt – durch Vandalismus sei sie zerstört worden, berichtet die Stadt. Eine Erneuerung ist geplant, auch der Weg soll saniert werden.

Stendal. Ist in Stendal eine neue Skaterbahn in Planung ? Bei einem Spaziergang am Schwanenteich im August-Bebel-Park könnte man das vermuten. Denn der Rundweg, der am südlichen Ende des Sees rechts abgeht, bietet einen Einstieg, der dem Spaziergänger Schwung verleiht. Dort, wo einst eine Brücke den Übergang über den kleinen Uchteabzweig erleichterte, geht es jetzt vorbei an provisorisch sperrenden Betonelementen abwärts in eine durchmatschte Mulde. Nach erfolgreichem Abschwung erklimmt man den Anstieg dieser " Halfpipe " zurück zum eigentlichen Weg.

Ganz gewollt kann dieser Hindernislauf nicht sein. Und in der Tat hat die Stadt Pläne für eine Erneuerung der Überführung. Ein Auftrag wurde laut Aussagen von Stadtsprecherin Sandra Slusarek bereits vergeben und wenn die Wasserstände gesunken sind, also wahrscheinlich Ende März, soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Das ist dann ein weiterer Teil der Generalüberholung des August-Bebel-Parks. Seit 2008 sind bereits der Hauptweg, die drei Verbindungswege ( Eingang zum Park gegenüber der Stavenstraße, der Vogelstraße und der Bruchstraße sowie der nordöstliche Weg entlang des Sees vom Hauptweg bis zum Uchteablauf ) saniert worden. Zudem wurden zum Ostwall hin Frühblüher gepflanzt. In diesem Jahr soll der nördliche Weg entlang der Gärten saniert werden. Auch stehen Überlegungen an, die Bankstellflächen mit Natursteinen auszupflastern. Zudem soll nach Fertigstellung der beiden Brücken auch der Verbindungsweg zwischen den Brücken erneuert werden. Als letzter zu sanierender Weg soll der eigentliche Hauptweg, zwischen den Linden, ebenfalls befestigt werden. Alles in allem werden in dem kleinen Idyll östlich der Altstadt 39 000 Eurodann investiert worden sein.

Dass die Brücke übrigens seit einigen Monaten fehlt, sei auf Vandalismus zurückzuführen, sagt Sandra Slusarek. Selbst die anschließende Sicherung der Gefahrenstelle sei nicht respektiert worden : " Es wurden Betonplatten und Bauzäune errichtet, aber die Bauzäune wurden ebenfalls in den Teich und in die Uchte geschmissen. "