Stendal ( nk ). Die offenen Türen sollte man an diesem Wochenende nicht allzu wörtlich genommen haben. Denn bei dem turbulenten Schneetreiben schlossen die Gastgeber und Besucher der drei Stendaler Gymnasien und der privaten Sekundarschule sie doch lieber wieder schnell. Rein kamen natürlich trotzdem alle, die sich in den traditionsgemäßen drei Vormittagsstunden in den Lehrgebäuden umschauen wollten.

Und der Empfang war wie in jedem Jahr herzlich, munter und zuweilen auch appetitanregend : Mit Kaffee und Kuchen oder anderen Leckerbissen lockten die Schüler, die sich an diesem Sonnabendvormittag für ihre Schulen ins Zeug legten, die Gäste zu kleinen Stärkungen.

Und wie immer war auch das Programm in den Schulen so gestaltet, dass man einen kleinen kulturellen Marathon absolvieren konnte. Im Hildebrand-Gymnasium beispielsweise ging es gleich zu Beginn sportlich zu : Mitglieder des Stendaler Karate-Vereins führten ihre Kampfkunst vor. In den Privatschulen amüsierten Sechstklässler mit einem kurzen Theaterstück, dessen Ende gewitzt offen gelassen wurde (" Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht – ihr seid herzlich willkommen an unserer Schule !"). Und im Winckelmann-Gymnasium erfuhren interessierte Gäste, was das Schullogo eigentlich zu bedeuten hat, das seit kurzem auf den ganz neu entworfenen Schul-T-Shirts prangt. Oder auch, was die Schüler bewegt und nervt – aus der Schülerzeitung, für die Johanna Fritz und Carlo Sperfeld im Schulgebäude unterwegs waren.

Ein Vormittag also wieder voller Aha-Erlebnisse.