Stendal ( ro ). Ausstellungen, Diskussionen, Konzerte, Workshops, eine afrikanische Messe und ein ökumenischer Gottesdienst – die Interkulturellen Wochen vom 22. September bis 25. Oktober in Stendal sind der Annäherung der Kulturen gewidmet. Seit Wochen bereitet eine Arbeitsgruppe, der Vertreter des Migrantennetzwerks, der Kirchen, des DRK, der AWO, der Komarow-Sekundarschule und andere angehören, das umfangreiche Veranstaltungsprogramm vor. Gestern demonstrierte die Gruppe auf dem Platz Am Dom mit bunten Bändern die Vernetzung miteinander. " Wir würden uns noch über viele weitere Leute freuen, die am Netz mitspinnen ", sagte Liane Bischoff vom Migrantennetzwerk.

Den Auftakt der Interkulturellen Wochen bildet am 22. September die Eröffnung einer Ausstellung zum Thema Fußball und Migration in der Wandelhalle des Stadthauses. " Ballarbeit ", so ihr Titel, wandert am 1. Oktober in die Katharinenkirche.

" Mitmischen " lautet die Aufforderung eines Begegnungs- und Diskussionsnachmittags am 23. September um 16 Uhr im Rathausfestsaal an die aus unterschiedlichen Kulturen stammenden Bewohner Stendals. Um das " Miteinander leben " geht es Anfang Oktober in einer Projektwoche der Komarowschule. Dort gibt es auch einen Fotoworkshop zum Thema Armut und Reichtum.

Der Afrikakreis der evangelischen Stadtgemeinde, der in diesem Jahr zehn Jahre alt wird, organisiert am 23. Oktober einen Filmabend im Uppstall-Kino : " Lets Make Money ". Einen Tag danach hat im Rathausfestsaal das Requiem Afrikanische Messe Premiere, das auch am 25. Oktober noch einmal zu hören sein wird.

Die Interkulturellen Wochen enden am 25. Oktober mit einem Festgottesdienst in der katholischen Kirche St. Anna. Musikalisch wird er vom afrikanischen Requiemchor begleitet.