Stendal ( ro ). Wer im Theater der Altmark Kunst genossen hat und danach den Kulturtempel in der Karlstraße verlässt, der schließt am besten die Augen. Wenn nicht, fällt sein Blick als erstes auf ein hässliches, ruiniertes Haus mit zum Teil zugemauerten Fenstern und einem ziemlich verwahrlosten Grundstück daneben. Diesen schäbigen Anblick will die Stadt Stendal den Theaterbesuchern aus nah und fern künftig ersparen.

Seit einigen Tagen macht der Abrissbagger einer hiesigen Abbruchfrma das Gebäude einer ehemaligen Seifenfabrik platt, das im hinteren Bereich des Grundstücks stand. Danach werde auch das frühere Wohnhaus Karlstraße 16 abgerissen, sagte Rathaussprecherin Sandra Slusarek auf Nachfrage. Die Stadt hatte das Grundstück gekauft, da die bisherigen Eigentümer keinerlei Interesse an einer Gestaltung hatten.

Nun wird aufgeräumt und ein Bebauungskonzept erarbeitet. " Es gibt noch keinen endgültigen Plan, aber doch die Überlegung, die Baulücke wieder zu schließen ", so Sandra Slusarek. Das Grundstück könnte privaten Bauherren angeboten werden.