Arneburg ( dsc ). Mit seinem Fahrradaktionstag möchte der Förderkreis der Freiwilligen Feuerwehr Arneburg einen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit auf den Straßen leisten. Am Sonnabend lud er erstmals zum Fahrradaktionstag rund ums Gerätehaus ein. Damit schlug der Verein zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen wurden mitgebrachte Räder auf Vordermann gebracht, zum anderen war es ein geselliger Nachmittag. Für die jüngsten Gäste war eine Hüpfburg aufgebaut. Für das leibliche Wohl wurde gesorgt.

Heinz Buchholz, stellvertretender Förderkreisleiter sowie Fahrradladenbetreiber, der sich auf den Ruhestand vorbereitet, sah sich die mitgebrachten Räder an. Seine erste Klientin war Leonie Fenn. Die Fünfjährige brachte ihm ihr Kinderrad, weil der Rückstrahler kaputt war. " Das sind kleine Sachen, die können wir hier vor Ort machen ", so Buchholz. Dem Mädchen erklärte er, warum ein Rückstrahler im Straßenverkehr wichtig und die Reparatur daher dringend notwendig ist. Dann machte sich der Fahrradexperte an die Arbeit. " Kleine Sachen, die schnell abgestellt werden können, erledige ich heute hier. Je schneller Fehler behoben werden, desto weniger Verschleiß erfährt das Rad ", erklärt Buchholz. Die häufigsten Probleme, mit denen Radfahrer zu ihm kamen, waren das Einstellen der Bremsen und die Reparatur der Beleuchtung. Buchholz schaute außerdem, ob Sitz und Lenkrad passend zur Körpergröße des Radlers eingestellt sind. Gerd Lamberts, Vertreter des Schornsteinfegerhandwerks und Förderkreismitglied, informierte beispielsweise zu Energiefragen. An seinem Stand wurden 20 Rauchmelder verlost. Zur Verfügung gestellt wurden diese von der ÖSA. Gäste, die einen Rauchmelder mit nach Hause nehmen wollten, mussten sich diesen erwürfeln.