Sanne. Mit zahlreichen Eindrücken und Erlebnissen und bepackt mit Material kamen die Dritt- und Viertklässler vor wenigen Tagen von der Leipziger Buchmesse nach Hause. Die Sanner Grundschüler lesen gern. Das liegt sicher nicht zuletzt daran, dass sie eine lesefreundliche Schule besuchen. Allmorgendlich vor dem Unterricht ist Lesezeit. Wer sich so intensiv mit Büchern beschäftigt, nimmt gern das Angebot an, die Buchmesse in Leipzig zu besuchen.

Mit dem Zug fuhren die 18 Grundschüler begleitet von drei Pädagogen ( Petra Grunwitz, Christine Walter und Uta Jüttner ) und fast allen Eltern in die Messestadt. " Die Kinder waren sehr positiv von diesem Ausflug angetan. Dort erfuhren sie Dimensionen, die kein Kind zuvor kannte ", beschreibt Grundschullehrerin Petra Grunwitz.

Vor allem die Stände mit den Kinderbüchern, Comics und Mangas wurden von den Mädchen und Jungen besucht. Außerdem haben die Kinder Spiele ausprobiert und führten verschiedene Experimente durch. Andere wurden an einer Malstraße kreativ. An den Ständen haben sich die Schüler viel erklären lassen, so Grunwitz. " Ohne die Unterstützung der Eltern wäre das so gar nicht möglich gewesen ", erklärt die Lehrerin. Da sich ein Erwachsener um wenig Kinder, meistens zwei, kümmerte, hatte jedes Kind die Möglichkeit individuell die Angebote wahrzunehmen, die es am meisten interessierten.

Dass Lesen sich auszahlt, erfuhren jene Kinder, die sich an einem Quiz beteiligten. Wer die Inhalte und Figuren bestimmter Kinderbücher kannte, räumte Preise ab. Auch die Sanner hatten Glück.

" Die Kinder waren begeistert und zeigten großes Interesse. Alle haben sie etwas mit nach Hause genommen. Nicht nur Materielles, sondern viele neue Eindrücke ", beschreibt Grunwitz.

Wieder in der Altmark angekommen, bedankten sich Kinder und Eltern bei Grunwitz, die den Messebesuch organisiert hatte. Die Lehrerin freut sich über diese Anerkennung, ist es doch aufwändig eine solche Tour zu organisieren. Auch viele Eltern waren zum ersten Mal auf der Buchmesse. " Viele haben gestaunt und wollen unbedingt noch einmal hinfahren ", so Grunwitz. Abschließend sagt sie : " Der Besuch war anstrengend, hat uns aber allen etwas gebracht. "