Die Oschersleber Tauchsportler der DRK-Wasserwacht haben am Dienstagvormittag ihr Silvestertauchen im Baggersee bei Wegeleben im benachbarten Harzkreis veranstaltet. Gemeinsam mit einigen Gästen haben sie so das alte Jahr verabschiedet und das neue begrüßt.

Oschersleben/Wegeleben l Auch wenn das Wasser gerade mal sechs Grad warm, oder besser sechs Grad kalt war, haben es die Oschersleber Taucher der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes gut eine halbe Stunde im kühlen Nass ausgehalten. Dabei waren sie bis zu zwölf Meter unter der Wasseroberfläche und haben weite Teile des Sees erkundet.

Wobei sie den Wegeleber Baggersee schon vorher ganz gut kannten, waren sie doch nicht zum ersten Mal hier. Allerdings zum ersten Mal zu Silvester. Denn bisher hatten die tauchenden Mitglieder der DRK-Wasserwacht aus Oschersleben ihr Silvester- tauchen als Gäste des Oschersleber Clubs Orca im "Grundlos" in Heynburg absolviert. Doch ist es dort derzeit aus tech- nischen Gründen nicht möglich, zu tauchen. So dass die DRK-Sportler am Dienstag in das benachbarte Wegeleben ausgewichen sind.

Und mit den aktiven Tauchern waren noch weitere Mitglieder der DRK-Wasserwacht aus Oschersleben nach Wegeleben gefahren, um gemeinsam das Sport- und Vereinsjahr 2013 zu beenden. Unter anderem der Wasserwacht-Vizevorsitzende Uli Hoppe. "Dieser See ist die Heimstätte des Halberstädter Tauchvereins, mit dem wir eine Nutzungsvereinbarung haben. So dass wir möglicherweise auch in den nächsten Jahren hier das Silvestertauchen veranstalten", wie Uli Hoppe sagte, der sich zudem sehr gefreut hat, dass das Oschersleber "Taucher-Urgestein" Richard Tietz den Wasserwacht-Tauchern einen Besuch abgestattet hat. Und der auch nach dem Tauchgang von Günter Fuchs junior, Jörg Siegert, Frank Siegert, Jörg Jehnicke und Gasttaucher Karsten "Hotte" Horstmann mit allen Teilnehmern und Gästen des Silvestertauchens auf das neue Jahr angestoßen hat.

Ein Teil der Gesellschaft ist dann doch noch nach Heynburg gefahren ist. "Aber nicht, um dort einen zweiten Tauchgang zu absolvieren, sondern um sich in der Gaststätte das traditionelle Taucherschnitzel schmecken zu lassen", so Uli Hoppe.

 

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