Haldensleben (il) l Überfrierender Sprühregen hat Autofahrer am späten Montagabend, in der Nacht und in den frühen Morgenstunden im Kreisgebiet in Atem gehalten. Stellenweise war es gefährlich glatt. Das Polizeirevier Börde verzeichnete bis Dienstagfrüh zahlreiche Glätteunfälle im Landkreis - vor allem im Süden krachte es häufig. Der schwerste Unfall ereignete sich am Montagabend auf der Bundesstraße 81 bei Langenweddingen. Hier geriet ein Auto in einer Kurve ins Schleudern, drei weitere Fahrzeuge fuhren auf. Dabei wurden ein Erwachsener und ein vierjähriger Junge verletzt. Bei Altenweddingen kam eine Mazdafahrerin am späten Montagabend ins Schleudern und fuhr in eine Schutzplanke. Die Frau wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Auf glatten Straßen waren auch einige Lkw ins Rutschen geraten. Ein Laster schlitterte Dienstagfrüh in Bornstedt gegen eine Hauswand. Auf den Autobahnen 2 und 14 im Bereich der Autobahnpolizei Börde gab es in der Nacht sowie heute Morgen so gut wie keine Glätteunfälle, wie Polizeisprecher Johannes Stoye der Volksstimme sagte. Lediglich ein Lkw war in der Nacht am Parkplatz Nord ins Rutschen und von der Fahrbahn abgekommen. Verletzt wurde niemand, der Schaden war nicht sehr groß, so der Polizeisprecher. Zur Sicherheit war in der Nacht und am frühen Dienstagmorgen das Tempolimit auf der A2 auf 80 Stundenkilometer begrenzt worden.