Während die Bottmersdorfer Wehr in diesem Jahr schon zu zwei Bränden gerufen worden ist, war sie im Vorjahr zu insgesamt acht Einsätzen ausgerückt. Das Engagement der 19 aktiven, ehrenamtlichen Brandschützer würdigte Ortswehrleiter Jörg Krückemeier in seiner Rede zur Jahreshauptversammlung.

Bottmersdorf l Die 19 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bottmersdorf wurden im vergangenen Jahr zu acht Einsätzen gerufen, darunter auch drei Hochwassereinsätze, berichtete Sonnabendabend bei der Jahresversammlung Ortswehrleiter Jörg Krückemeier, dem noch am selben Abend gemeinsam mit zwölf weiteren Kräften "seiner" Wehr die Fluthelfernadel des Landes verliehen werden sollte.

13 Bottmersdorfer Blau- röcke waren in Rogätz und Farsleben sowie in Glindenberg bei Wolmirstedt am 6. und 7. Juni sowie noch einmal drei Tage später als Fluthelfer im Einsatz. Fünf Alarmierungen waren im Vorjahr in der Gemeinde gemeldet worden. "Der erste Alarm, eine Rauchentwicklung an einem Verteilerhäuschen eines Energieanbieters, hatte uns am 27. Januar 2013 ausrücken lassen. Vor einem Jahr mussten wir am 1. April einen Kleinbrand im Ort löschen. Neben zwei Ölspuren hatten wir auch ein Tier aus einer Notlage zu befreien", erinnert sich Jörg Krückemeier. Beim jenem letzten Einsatz des Vorjahres hatten die Kameraden am 23. Dezember ein Pferd, das in die Sarre gerutscht war und sich nicht mehr alleine hatte helfen können, mit vereinten Kräften wieder auf die Koppel gehievt, erwähnte der 56-Jährige, der seit 2006 Leiter der Ortswehr ist, die aktuell 19 aktive Mitglieder, darunter drei Frauen, zählt.

Hinzu gesellen sich vier Neuzugänge, die am nächsten Grundlehrgang, der insgesamt 80 Stunden Theorie- und Praxiswissen umfasst, teilnehmen werden.

"Was uns wie anderen Ortswehren auch derzeit wirklich Kopfzerbrechen bereitet, ist die Nachwuchsgewinnung sowie die Einsatzbereitschaft am Tag herzustellen", führte Krückemeier seine Sorgen im Rahmen seiner Bilanz aus.

Den Staffelstab um das Amt des Jugendwehrleiters hatte jüngst Christin Malek an ihre Nachfolgerin Jessica Schaper abgegeben. Die Jugendwehr ist aktuell mit fünf Mitgliedern aufgestellt. "Für unsere jungen Kameraden wollen wir im Feuerwehrgerätehaus einen neuen Raum ausbauen. Auch ein Schutzraum, der in Notfällen zur Verfügung stehen soll, soll bei den Umbauarbeiten eingerichtet werden", kündigte die Wehrspitze an.

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