Wulferstedt l Den Anwohnern der Wulferstedter Windmühlenbreite bot sich jüngst ein ungewöhnlicher Anblick: Auf der Straße waren viele Hunde mit ihren Haltern unterwegs. Dazwischen wuselten Kinder mit Lauf- und Fahrrädern, Erwachsene spielten Ball oder unterhielten sich und ein Rasentraktor drehte seine Runden. All dies gehörte zum Sozialtraining der Wulferstedter Ausbildungsgruppe des Internationalen Rasse-, Jagd- und Gebrauchshundeverbandes. Etwa 30 Hunde unterschiedlicher Rassen, Größen und Altersklassen waren dabei.

Ziel des regelmäßigen Trainings in Wulferstedt ist es, die Hunde zu friedfertigen Familien- und Begleithunden auszubilden. Neben viel theoretischem Wissen für die Halter wird auf dem Hundeplatz natürlich auch immer fleißig geübt.

Doch wie sieht es in der Praxis aus? Klappt alles, was auf dem Hundeplatz gelingt, auch in Alltagssituationen? Darum geht es beim Sozialtraining. Nicht nur der Kontakt mit Artgenossen, auch das Meistern ganz normaler Herausforderungen wird hierbei in den Vordergrund gestellt.

"Ein Hund darf sich erschrecken, doch muss er gelassen mit der Situation umgehen können", erklärte die Vereinsvorsitzende Elfriede Donner. Sie beobachtete die Zwei- und Vierbeiner während des Trainings ganz genau und war mit der Arbeit der Ausbilder sowie deren Schützlingen sichtlich zufrieden.

"Das Sozialtraining ist wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung und hat heute wieder einmal gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", erklärte die Vereinschefin weiter. An den glücklichen Gesichtern der Hundeführer war deutlich abzulesen, dass auch ihnen dieser besondere Trainingstag viel Spaß gemacht hat. Und die Vierbeiner hatten sich nach dieser besonderen Herausforderung ein Extra-Leckerli redlich verdient.

"Wir freuen uns jederzeit über neue Hundefreunde", erklärten die Ausbilder einhellig. Niemand sollte zögern und einfach einmal zur Schnupperstunde vorbeikommen.

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