Bauarbeiten sind auf dem Wulferstedter Friedhof abgeschlossen. Ein Stück Weg wurde im Bereich der Trauerhalle mit Natursteinpflaster befestigt.

Wulferstedt l Um es vorwegzunehmen: Die Tatsache, dass ein Stück des Hauptweges des Wulferstedter Friedhofes mit Natursteinpflaster befestigt wurde, stieß nicht bei allen Bürgern auf Gegenliebe. Doch die Natursteine seien schließlich gerade deshalb verwendet worden, weil sie besser zum Charakter eines Friedhofes passen.

Diskussionen habe es nach Beendigung der Bauarbeiten im Ort gegeben, da die gepflasterte Fläche an zwei Stellen sichtbare Dellen aufwies. "Noch sind die Bauarbeiten nicht in Gänze abgeschlossen. Die Baufirma muss noch einmal anrücken, um diese Mängel zu beseitigen", erklärt Katrin Otto vom Tiefbauamt der Gemeindeverwaltung Westliche Börde. Auch das auf die verlegten Natursteine aufgebrachte Brechstein-Splittgemisch sorgte für Diskussionen. "Doch die gepflasterte Fläche bleibt nicht so. Das Gemisch wird sich nach einem Regen in die Fugen einschlemmen, damit die Steine fest bleiben," erklärt Katrin Otto weiter.

Vor den Bauarbeiten gab es auf dem Friedhof nur im Anfangsbereich, in der Nähe des Eingangstores, einen mit Natursteinen befestigten Weg. Ab der Kapelle bis zum Ende des Friedhofsgeländes war der Wege unbefestigt. Nach Regengüssen blieb das Wasser vor der Kapelle stehen und dieser Zustand wirkte sich inzwischen nachteilig auf die Nutzung der Trauerhalle aus. Oftmals war es so, dass durch Fahrzeuge Fahrspuren in den aufgeweichten Weg gefahren wurden. Die Spuren stellten eine Sturzgefahr für Friedhofsbesucher dar und hätten immer wieder notdürftig beseitigt werden müssen. All diese Gründe sprachen in der Gemeinde Wulferstedt dafür, die Pflasterarbeiten auf dem Friedhof anzuschieben. Erst recht, da die Maßnahme auch großzügig gefördert wurde.

Nach den ersten Rechnungen kostete das Pflastern rund 16000 Euro. Entlastet wird die Gemeindekasse durch 11000 Euro Fördermittel.

Auf dem Wulferstedter Friedhof wurden in der Vergangenheit bereits die Trauerhalle saniert, Bäume gepflanzt, der Eingangsbereich erneuert und Bänke aufgestellt. Auf dem Friedhof befinden sich einzelne Grabdenkmäler aus dem 19. Jahrhundert sowie aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts.