Unter der Überschrift "Ihre Meinung zählt!" haben wir Sie in einer Leserumfrage aufgerufen, zu drei aktuellen Themen Ihre Standpunkte zu äußern. Heute präsentieren wir Ihnen die Umfrageergebnisse.

Oschersleben l Insgesamt 796 Antworten von Volksstimme-Lesern sind seit dem Umfragestart am 2. Mai zur Befragung "Ihre Meinung zählt!" eingegangen. Leser haben Coupons ausgefüllt, sich am Telefon geäußert oder im Internet ihr Votum abgegeben. Dazu hatten unsere Leser bis zum 20. Mai die Gelegenheit. Heute nun folgt die Auswertung der Leserumfrage.

Mit dem ersten Thema fragte die Volksstimme die Leser noch einmal nach ihrer Meinung zur im vergangenen Jahr beschlossenen Oschersleber Friedhofssatzung. Vor allem die in die Höhe geschnellten Gebühren für die Nutzung der Trauerhallen, hatte für Diskussionen gesorgt. Unsere Frage, ob der Stadtrat sich einmal mit der Satzung befassen und überarbeiten sollte, beantworteten 159 Männer und Frauen, das sind 60,5 Prozent, eindeutig und bejahten damit, dass die Satzung hinsichtlich der hohen Gebühren verändert werden müsse. Nur 21 Leser und damit

lediglich 8 Prozent sehen das nicht so und 83 Bürger (31,6 Prozent) erklärten, dass das Thema sie nicht interessiere.

Mit der zweiten Frage sprachen wir ein hochaktuelles Thema an. Soll die Verbandsgemeinde Westliche Börde angesichts sinkender Zahlen in

den Reihen der aktiven Kameraden und fehlender Mittel für die Ausstattung der Feuerwehr, Ortswehren zusammenlegen? Diese Frage haben Sie, liebe Leser, ganz eindeutig mit Nein beantwortet. Unter den Wortmeldungen waren 203 Zuschriften (76,9 Prozent), die sich gegen das Zusammenlegen der Ortswehren aussprachen. Lediglich 47 Leser (17,8 Prozent) stimmten zu und sind der Meinung, die Gemeinde hätte aus Kostengründen und sinkender Mitgliederzahlen keine andere Wahl. 14 Leute (5,3 Prozent) interessiert dieses Thema nicht. Insgesamt 264 Leser hatten sich zu dieser Frage geäußert.

Soll die Stadt Wanzleben den Energiehahn zudrehen und die Wassertemperatur im Spaßbad nicht mehr auf 25 Grad vorheizen, um Kosten von rund 19000 Euro zu sparen? Ganz so eindeutig wie bei den vorhergehenden Fragen fiel das Votum in diesem Fall nicht aus. 97 Männer und Frauen (36,1 Prozent) sagen Ja, mit niedrigeren Betriebskosten hätte das Bad eher eine Chance, auch in Zukunft zu überleben. Das beheizte Becken als Alleinstellungsmerkmal lockt mehr Badegäste an und deshalb soll alles bleiben, wie es ist. Das meinen 127 Volksstimme-Leser (47,2 Prozent).

Von den insgesamt 269 Wortmeldungen zu diesem Thema äußerten sich 45 Bürger (16,7 Prozent), dass sie das Thema nicht interessiert.