Erst Ende Februar waren die Bahrendorfer Bürger aktuell über die anstehende Baumaßnahme in der Ringstraße informiert worden. Schon kurze Zeit später rückten die Bauarbeiter an. Inzwischen sind erste Ergebnisse ihrer Arbeit sichtbar.

Bahrendorf. Das alte Kopfsteinpflaster der Ringstraße gehört bereits der Vergangenheit an. Es sollte ursprünglich mit einer Bitumendecke überzogen werden. Doch eine derartige Straßendecke passt nicht ins Ortsbild, zumal ein Teil der Ringstraße bereits mit Beton-steinpflaster gepflastert ist.

Mit Baustart rissen die Straßenbauer der Klein Wanzleber Baufirma Gebhardt-Bau die alten Steine heraus. Das alte Straßenbett hat bereits einen neuen Untergrund bekommen, neue Borde sind gesetzt. Die Straße bekommt auch einen Fußweg. Dieser wird farblich abgesetzt, um ihn von der Fahrbahn abzutrennen. Begegnen sich an der schmalsten Stelle der Straße zwei Fahrzeuge, kann notfalls der Fußweg überfahren werden. Rundborde machen das Überfahren möglich.

Die Straße ist zwischen 4,25 Meter und sechs Meter breit, daran wird sich auch nach der Sanierung nichts ändern; der Verlauf bleibt erhalten.

Zwischen Fahrbahn und Fußweg kommt eine Gosse, die das Regenwasser ableitet. Lediglich im unteren Bereich der Straße in Richtung Kreisstraße soll das Niederschlagswasser aufgefangen und in einem kurzen Regenwasserkanal geführt werden. So will man künftig verhindern, dass das Regenwasser auf die Kreisstraße gelangt.

Nur etwa zwei Monate sind für die Arbeiten an der nur 160 Meter langen Straße geplant.

Der Ausbau der Ringstraße ist beitragspflichtig. Grundstückseigentümer haben zwölf Cent pro Quadratmeter zu entrichten.

Die Sanierung der Ringstraße wurde im Rahmen des Konjunkturpaktes II ermöglicht. Die Kosten für die Sanierung liegen bei etwa 130 000 Euro. Bei einem Fördersatz von 87 Prozent liegt der Eigenanteil der Gemeinde bei etwas über 9 000 Euro. In Bahrendorf harren nur noch wenige Straßen der Sanierung. Seit Jahren wird um den Ausbau der Neustraße gerungen. Bislang fehlt immer das Geld.