Mit einem Tag der offenen Tür möchte der Hornhäuser Kirchturmförderverein am 7. Mai die Ergebnisse der umfangreichen Turmsanierung der Öffentlichkeit präsentieren. Jedermann ist eingeladen, sich auch innen die Ergebnisse der mehr als 250000 Euro teuren Arbeiten anzuschauen.

Hornhausen. Helle Mauern, schmucke Dachziegel, vergoldetes Zifferblatt und ganz oben eine glänzende Kugel. Dass der Turm der Hornhäuser Kirche "St. Stephanus" saniert worden ist, das ist schon von weitem zu sehen. Aber kaum jemand hatte bisher die Möglichkeit sich anzuschauen, wie der Turm nebst Dachstuhl und Laterne jetzt von innen aussieht.

Das möchte der Kirchturmförderverein jetzt ändern und lädt zu einem Tag der offenen Tür in den Turm ein, der nicht der Kirche, sondern der Kommune gehört. "Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Hornhäuser und auch Interessenten von außerhalb diese Gelegenheit am 7. Mai nutzen", sagt Vereinsvorsitzender Lothar Lortz, der für diesen Tag zudem eine Ausstellung ankündigt, in der außer der Geschichte des Turms auch der Verlauf der Sanierungsarbeiten gezeigt wird.

Diese Arbeiten hatten im Juli vergangenen Jahres begonnen, nachdem der Verein unter anderem mit Hilfe eines Förderprogramms sowie mit Unterstützung von der Kreissparkasse Börde, der Lotto Toto Gesellschaft und mehrerer Hornhäuser Firmen die 250000 Euro zusammen hatte, die erforderlich waren, um den Turm wieder auf Vordermann zu bringen.

Und das ist nun nicht nur der Turm selbst. Denn mit einer kurzfristig organisierten Spendenaktion hatte der Verein auch noch die mehr als 8000 Euro zusammen bekommen, um zudem das Zifferblatt der Uhr und die Turmkugel vergolden zu lassen.

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