Fabian Schalles, Jennifer Förster, Alexander Dornhauser und Andrea Sauermann haben morgen einen Termin in Quedlinburg. Sie werden die Sekundarschule Wanzleben beim Regionalfinale des Erdgaspokals für Schülerköche vertreten. Die Konkurrenz aus der Pestalozzischule in Quedlinburg und der Sekundarschule "Thomas Müntzer" in Wernigerode wird zwar stark sein, aber der erste Platz auf Schulebene macht den Wanzlebern auch Hoffnung. Gestern war Generalprobe in heimischer Küche.

Wanzleben. Bereits am 8. Dezember haben Fabian Schalles, Jennifer Förster, Alexander Dornhauser und Andrea Sauermann gezeigt, dass sie an den Kochtöpfen alles im Griff haben. Mit "einer Reise in den Süden" – so fantasievoll hatten sie ihr Drei-Gänge-Menü benannt – überzeugte sie auf der Schulebene des 14. Erdgaspokals der Schülerköche die Jury. Blattsalat im Gurkenmantel mit zweierlei Radieschen und mariniertes Käsepäckchen als Vorspeise, gefüllte Hähnchenbrust in der Walnusspanade mit Spinatsoße, mediterranes Paprikagemüse und Tagliatelle als Hauptgang sowie Apfeltarte mit Himbeer-Joghurtmousse auf einer Hippe mit Schokogitter als Dessert brachten den nachwuchsköchen 113 von 120 möglichen Punkten ein. Das bedeutete Platz 1 auf Schul- ebene.

So sicherten sie sich auch die Teilnahme am Regionalfinale, in dem sich am morgigen Mittwoch in Quedlinburg die drei besten Mannschaften aus der Region Magdeburg messen werden. Die Konkurrenz für die Wanzleber Nachwuchsköche kommt aus der Pestalozzischule Quedlinburg und der Sekundarschule "Thomas Müntzer" Wernigerode.

Gestern herrschte schon einmal Wettkampfatmosphäre im Hauswirtschaftsraum der Wanzleber Sekundarschule, denn der Zehntklässler Fabian, Jennifer aus der neunten Klasse und die beiden Achtklässler Alexander und Andrea starteten die Generalprobe. So wie im Wettkampf morgen auch, hatten sie zwei Stunden Zeit ihr Drei-Gänge-Menü anzurichten. Und sie ließen auch keine Minute verstreichen, während sie parallel alle drei Gänge anrichteten. Während Alexander die Gurken für die Vorspeise vorbereitete, schnippelte Fabian die Paprika für die Hauptspeise und Jennifer widmete sich voll und ganz dem Dessert, das die meiste Zeit in Anspruch nahm. Andrea wird das Dekorieren des gedeckten Tisches übernehmen.

Was kritisiert wurde, soll bedacht werden

"Es muss das gekocht werden, was auch auf der Schulebene gekocht wurde", erklärte Betreuerin Veronika Brysch. Bei der Generalprobe gaben sie und ihre Mitstreiterin Margot Kampe ebenso wie Rainer Saß, Küchenmeister im Hotel Sokuwa, hin und wieder aber auch den Hinweis, was beim Wettbewerb auf Schulebene kritisiert worden war. "Wir wollen warmes Essen auf warmen Tellern", sagte Rainer Saß und verwies auf das nötige Anwärmen der Teller. "Wenn es so gut klappt wie letztes Mal, dann können wir zufrieden sein", meinte Veronika Brysch mit Hinblick auf den Wettkampf.

Da hat auch wieder eine Fachjury vom Verband der Köche Deutschlands das letzte Wort. Sie wird alle Menüs nach den für alle Erdgaspokal-Teilnehmer einheitlichen Kriterien bewerten. So gibt es unter anderem Punkte für den Geschmack, den Wareneinsatz, die Teamarbeit, die Sauberkeit am Arbeitsplatz sowie die Menüpräsentation. Die beste Gruppe wird Regionalmeister und ist dann für das Landesfinale Sachsen-Anhalt, das am 7. März in Magdeburg stattfindet, qualifiziert.

Eigentlich sind die Jugendlichen schon seit Schuljahresbeginn mit dem Kochwettbewerb beschäftigt. Immer wieder haben sie sich nach dem eigentlichen Schulalltag den Kochtöpfen gewidmet, um ihr Menü mit vielen gesunden Zutaten auszutüfteln und zu verfeinern. Moralisch, zeitlich und finanziell unterstützt werden sie für den Wettbewerb auch von ihren Paten der E.ON Avacon Vertrieb GmbH.