Oschersleben / Magdeburg ( vst ). Robert Stieglitz hat für das Integrationsprojekt " Antiaggressionstraining " beim DRK in Oschersleben die Schirmherrschaft übernommen. In diesem Projekt sollen einerseits Menschen mit seelischen Behinderungen einen körperlichen Ausgleich finden und andererseits allen Interessierten eine Möglichkeit zum Abbau von Alltagsstress angeboten werden. Dazu wird es auch ein gezielt eingesetztes Boxtraining geben.

" Boxen ist unheimlich vielfältig, in der Bewegung und in den Trainingsmöglichkeiten. Wenn das Training Menschen hilft, unterstütze ich dies selbstverständlich gern ", sagt der Box-Champion, der am 17. April in der Magdeburger Bördelandhalle zum zweiten Mal seinen WM-Gürtel erfolgreich verteidigt hatte. Der 28-Jährige überreichte als erste Geste den Mitarbeitern des Projektes Trainings-Shirts für die ersten Teilnehmer in der Gruppe.

In Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Oschersleben Betreutes Wohnen " Kontra ", dem Schirmherrn SES " Robert Stieglitz ", den ansässigen Sportvereinen und mit der Stadt Oschersleben soll das Unterstützungsangebot aufgebaut und bekannt gemacht werden. Mit dem Aufbau des Boxtrainings streben die Initiatoren aber auch die Wiederbelebung des Boxsports in der Region als Sportart an.

" Möglicherweise können wir auch Initialzündung für den Neuaufbau des Amateursports in der Region sein ", sagte Nicole Strauß ( Leiterin Betreutes Wohnen " Kontra" des DRKKreisverbandes Oschersleben ). Dass sich mit dem Hilfeangebot auch die Nachwuchsförderung verbinden könnte, ist Robert Stieglitz besonders sympathisch. Der Magdeburger SES-Profi würde sich darüber freuen, wenn möglichst viele Jungen und Mädchen die Handschuhe überstreiften und ihm nacheiferten.

Am Sonnabend, 8. Mai, von 15 bis 18 Uhr, wird das Betreute Wohnen " Kontra " in Oschersleben seine Türen offen halten.

Auch Boxer von SES sowie Manager Ulf Steinforth selbst werden an diesem Tage ein Showtraining absolvieren, Autogramme schreiben und allen Interessierten Rede und Antwort stehen.