Das Wanzleber Rathaus soll Ende April im neuen Glanz erstrahlen, das Gerüst verschwunden sein und die Fassade einen grünlichen Anstrich erhalten haben. Nach Angaben von Bauamtsleiter Olaf Küpper sei die Sanierung " ein Kraftakt " gewesen. Nach dem der Fassadenputz so locker war, dass er komplett abgenommen werden musste, kamen fast 100 Jahre alte Schäden zu Vorschein. Nun sollen die Arbeiten an der Vorderfront abgeschlossen werden.

Wanzleben. Der Vorputz am Wanzleber Rathaus ist bereits aufgebracht und der endgültige Fassadenputz soll in Kürze folgen, kündigte Bauamtsleiter Olaf Küpper zum Ende der vergangenen Woche an. Mitte April soll dann auch der Farbanstrich in einem hellen Grünton erfolgen. Die Einverständniserklärung der Denkmalschutzbehörde liege dazu bereits vor. Das Rathaus steht schließlich unter Denkmalschutz. Nach dem Baustart der Arbeiten im September vergangenen Jahres soll dann auch das Gerüst zumindest an der Vorderfront wieder abgebaut werden. Für den Bauamtsleiter geht ein Sanierungsalbtraum zu Ende. " Die ganze Fassade wahr hohl und somit steckte die Sanierung voller Überraschungen, erklärte er. Dennoch sei er mit den zusätzlichen Arbeiten in den 200 000 Euro im Haushalt eingestellten Kostenrahmen geblieben.

Das sah nicht immer so gut aus. Im September zum Baubeginn, sollte nur die alte Farbe abgetragen werden, um die Risse sanieren zu können. Anschließend sollte eine Gewebe zur Festigung aufgetragen werden. Doch während der Arbeitern bröckelte der komplette Putz herunter. " Schlug man eine hohle Stelle ab, folgte die nächste. Die ganze Fassade war hohl und brach wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Damit haben wir nicht gerechnet. Die Statik des Gebäudes war aber nie gefährdet ", erklärte Küpper. Sobald die Arbeiten an der Marktseite des Rathauses abgeschlossen sind, wird das Baugerüst an der Rückseite aufgestellt. Diese wird in diesem Jahr saniert und erhält einen sandfarbenen Anstrich.