Die Osterfeierlichkeiten in der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben – Börde und der Gemeinde Klein Wanzleben verliefen sehr friedlich, fasste die Polizei gestern das lange Wochenende zusammen. In fast jedem Ort gab es entweder am Donnerstagabend oder am Sonnabendabend ein großes Osterfeuer, oft auch eingeleitet mit einem Fackelumzug zum Festgelände. Das größte Osterfeuer gab es in Wanzleben. Hierzu kamen rund 500 Menschen. Das Feuer selbst war etwa sechs Meter hoch.

Stadt Wanzleben–Börde / Klein Wanzleben. Das größte Osterfeuer des langen Wochenendes fackelte in Wanzleben bereits am Donnerstagabend vor den Augen von rund 500 Besuchern ab. Die Flammen loderten über sechs Meter hoch. Zuvor waren rund 250 Kinder und Erwachsene beim traditionellen Fackelumzug durch die Wanzleber Innenstadt vom Markt aus über die Schmiedestraße, der Thomas-Müntzer-Straße zum Festplatz gezogen. Die Feuerwehr Wanzleben begleitete den Zug und sicherte auch die Veranstaltung mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr und der Altersund Ehrenabteilung ab, erklärte Sven Nevermann von der Wanzleber Feuerwehr.

Ebenfalls am Donnerstag loderte das Feuer unter anderem auch in Meyendorf. Hier fiel gegen 22 Uhr ein 25 Meter hoher Baum in Höhe der alten Toreinfahrt des Pflegeheims in Richtung Grünfläche um, während sich die zahlreichen Gäste ein Stück weiter am Osterfeuer wärmten. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr sperrte die Fläche, auf die der Baum gefallen war, sofort ab. Der Baum war von innen hohl und hatte einen Stammdurchmesser von rund 1, 50 Metern. Dass es ausgerechnet während der Feier krachte, war so nicht vorhersehbar. Wehrleiter Andreas Uhde will sich heute bei einem Vor-Ort-Termin den Zustand des Nachbarbaumes ansehen.

Während des vom Verein zur Förderung der Remkersleber Wehr organisierten Festes wurde auch für die geplante Brücke zwischen dem Klostercafé und der Wiese am Schmiedeteich gesammelt. Wer wollte, konnte sich Holzbohlen per Spende kaufen – die individuell mit dem Namen gestaltet und in die Brücke eingebaut werden. " Einige haben ihren Namen schon vor Ort selbst in das Holz brennen lassen ", erklärte gestern Christian Schreiner, der Schmied ( mehr zu der Aktion lesen Sie in der morgigen Ausgabe ).

Ganz ohne Unterstützung der " Supernasen " vom Hundesportverein " Allerwölfe " ( 30 Mitglieder ) suchten am Ostersonntag die Kinder auf dem Vereinsplatz in Eggenstedt nach Ostereiern. " Die Hunde durften diesmal nicht mitmachen, weil sie beim Eiersuchen schneller gewesen wären als die Kinder ", erklärte Vereinsvorsitzender René Barbe. Die Vierbeiner hätten die Eier auch verputzt, denn als Futter seien sie nämlich auch für Hunde eine gute Proteinquelle. Bereits am Ostersonnabend hatten sich hier rund hundert Eggenstedter zum Osterfeuer eingefunden. Anschließend gab im neuen Vereins-Festzelt der Allerwölfe der Eggenstedter Marko Pankrath ein Konzert auf seiner Querflöte unter anderem mit einem Song der Rockband " Metallica ".

In die Kita " Bussi Bär " in Groß Rodensleben schaute der Osterhase, gespielt von Judith Schoppe, bereits vor Ostern vorbei und überraschte die Kinder mit Süßigkeiten und einem Trampolin.