Ampfurth ( yhe ). Die Ampfurther Karnevalisten des ACC 74 starten in diesem Jahr in ihre 35. Saison. Um den Nachwuchs muss dem Verein nicht bange sein. Dass dieser auf Zack ist, wurde am vergangenen Wochenende beim Kinderkarneval in Ampfurth bewiesen. Gleich zwei Veranstaltungen standen auf dem Programm. Doch vor allem am Sonntag zeigte sich, dass die Zuschauer sich wegen der Schneemassen eher nicht auf die Straßen wagten. Dennoch waren beide Veranstaltungen gut besucht.

Zum inzwischen dritten Mal wurde in Ampfurth der Kinderkarneval getreu dem Motto : " ACC Kids helau " gefeiert und im Wesentlichen geht es zu wie bei den " Großen " mit Gardemarsch, Büttenreden und tollen Tänzen. Und genau wie bei den Großen musste in diesen närrischen Tagen Ortsbürgermeister Achim Röttger den " Rathausschlüssel " an die Narren oder besser an das Prinzenpaar Lana I. und Niclas I. abgeben. Sitzungspräsident Mark Lenhard leitete wie " ein Alter " routiniert die Sitzung.

Mit dieser dritten Kinderkarnevalssitzung kann der Ampfurther Karnevalsnachwuchs erstmals auch eine eigene " Hymne " präsentieren. Anke Lenhard, Steffi Röttger und Ulla Dzewior haben dafür fleißig gedichtet. Und die Hymne gibt es sogar in zwei Variationen als Eröffnungslied und als Abschlusslied. Gemeinsam mit den Gästen stimmten Anne Dunkel und Selina Koryciak das Lied an.

Nach dem Marsch der Garde folgte auch schon die erste Büttenrede. Dass man dafür nie zu klein sein kann, bewies Chris Gensch. Da half eben mal schnell eine Fußbank, damit er über die Bütt hinaus schauen konnte.

Immerhin drei Tanzgruppen ( von den kleinen über die mittleren bis zu den großen Mädchen ) sorgen für flotte Rhythmen während der Veranstaltung. Und wie die Vorsitzende des ACC 74, Carmen Kolbe, berichtet, bekamen die Tanzgruppen unter der Leitung von Ulla Dzewior in diesem Jahr erstmals Unterstützung vom Tanztheater " Elbaue " aus Magdeburg, welches beim Einstudieren der Tänze half.

Ein Dankeschön richten der ACC 74 an die Wirtin Carola Schmidt, die dem Verein in vielen Dingen sehr entgegen kommt. Und natürlich an Norbert Kolbe, der als Techniker die Sitzungen von den " Großen " wie den " Kleinen " voll im Griff hat.