Der Deutsche Olympische Sportbund und die Volks- und Raiffeisenbanken vergeben mit Geldprämien verbundene " Sterne des Sports ". Aus dem alten Bördekreis sind jetzt acht Vereine für ihr gesellschaftliches Engagement geehrt worden. Allen voran der LSV 90 Klein Oschersleben.

Oschersleben. Der LSV 90 Klein Oschersleben hat jüngst eine weitere Handballmannschaft, ein E-Jugend-Team, ins Leben gerufen, veranstaltet regelmäßig Sportfeste für Kinder von zwei Jahren an und kümmert sich auch ansonsten viel um die kleinen Vereinsmitglieder. So trifft sich die von Kathleen Angermann, Kristin Oschim und Anja Hintze geleitete Kindersportgruppe jede Woche. Und das nicht nur auf dem Sportplatz. Für die mehr als 20 jungen Klein Oschersleber Sportler stehen auch Wanderungen auf den Brocken, Kindertagsfeiern oder ein " Spiel ohne Grenze " auf dem Jahresprogramm, bei dem die Eltern und andere Erwachsene mit einbezogen werden.

Alles Bemühungen, die dem Verein nicht nur Dank und Anerkennung von den Eltern einbringen, sondern jetzt sogar einen Stern beschert haben. Genau gesagt den " Stern des Sports ", den seit zwei Jahren der Deutsche Olympische Sportbund gemeinsam mit den Volks- und Raiffeisenbanken nebst Geldprämien als " Auszeichnung für das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen " vergibt.

Aus dem alten Bördekreis haben sich an diesem Wettbewerb acht Sportvereine beteiligt. Die meisten, weil sie eine sehr gute Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorzuweisen haben. Und auch wenn sich die Jury am Ende für eine Rang- und Reihenfolge entscheiden musste, hat keiner dieser Vereine seine Teilnahme bereut. Denn auch die, die es nicht auf das Siegertreppchen geschafft haben, sind nicht leer ausgegangen, sondern haben Dank und Anerkennung sowie jeweils 100 Euro in die Vereinskasse bekommen.

In der bei Empor Klein Wanzleben gar 300 Euro für Platz drei und beim Ummendorfer SV 500 Euro für Platz zwei gelandet sind. Und zudem kleine Bronze-Sterne in der Vereinsvitrine.

Den großen Bronze-Stern nebst 700 Euro haben die Klein Oschersleber bekommen, die zudem Aussicht auf noch mehr haben. Denn als Regionalsieger sind die Klein Oschersleber für den Landeswettbewerb qualifiziert, bei dem sie eine Prämie bis zu 3 000 Euro erwartet. Und sollten sie auch hier ganz vorn landen und sich damit für das Bundesfi nale qualifi zieren, wäre gar eine 20 000-Euro-Prämie für die Förderung der Nachwuchsarbeit drin. Der jetzt sicherlich auch schon die 700 Euro zugutekommen. Was allerdings erst noch vom Vereinsvorstand beschlossen werden muss, wie Vorstandsmitglied Reno Förster sagt, der Initiator der Bewerbung war und nun auch gemeinsam mit Anja Hintze den Preis entgegengenommen hat.