Hornhausen. Wenn heute die Schüler der Hornhäuser Förderschule in das neue Schuljahr starten, werden sie am Morgen als erstes in ein neues Gesicht schauen. Mit Silke Heick hat die Schule mit dem Förderzentrum " Westliche Börde " eine neue Schulleiterin. Am Dienstag überreichte ihr Thomas Redlich, Referatsleiter Förderschulen des Landesverwaltungamtes, die Ernennungsurkunde. Von ihrer Kollegin Elke Honscha, die die Schule in den vergangenen Monaten kommissarisch geleitet hat, gab es den " Chefschlüssel ".

Silke Heick, in Klein Quenstedt zu Hause, hat seit 1990 in durchgängig in Halberstadt an Schulen für Geistigbehinderte und Lernbehinderte gearbeitet, Zuletzt war sie stellvertretende Schulleiterin einer Lernbehinderten Schule mit angeschlossenem Förderzentrum. Mit der Bewerbung um die Leitung der Förderschule in Hornhausen suchte die Lehrerin eine neue Herausforderung. Hier warten nun 122 Schüler und 21 Kollegen. " Ich bin hier sehr freundlich aufgenommen worden und nach den ersten Gesprächen, kann ich bereits feststellen, dass meine neuen Mitstreiter offen für neue Vorhaben und sehr engagiert sind ", berichtet Silke Heick. Die 39-J ährige bringt viel Erfahrung aus ihrer bisherigen Arbeit in einem Förderzentrums mit. Im Vordergrund steht für Silke Heick in Hornhausen jetzt der Ausbau der mobilen und ambulanten Angebote zur bestmöglichen Förderung der Kinder. " Wir wollen mehr präventiv arbeiten mit dem Ziel, den höchstmöglichen Bildungsgrad für die Schüler anzustreben. Das bedeutet auch, dass Jungen oder Mädchen des Förderzentrums möglicherweise an die Grund- oder Sekundarschulen mit entsprechender Begleitung und Unterstützung zurückgehen. Ziel in diesem Schuljahr soll es auch sein, mit den Vorbereitungen für eine Kooperationsklasse zu beginnen. Ziel ist der Hauptschulabschluss ", berichtet die erfahrene Pädagogin. Zudem wird in der Förderschule Bördeland in Hornhausen eine Arbeitsgruppe Reintegration gebildet.

Als Silke Heick den Zuschlag für die Schulleitung in Hornhausen bekommen hatte, schaute sie sich schon mal " heimlich " an der Schule um. In Halberstadt war die Schule mit über 200 Schülern und 50 Kollegen wesentlich größer, hier in Hornhausen wird es etwas beschaulicher, aber nicht minder herausfordernd zugehen.

Mit dem Wechsel nach Hornhausen hat Silke Heick zumindest für den Arbeitsort auch den Landkreis gewechselt. Doch ganz fremd ist ihr dieser Landkreis, vor allem der Altkreis Wanzleben nicht, Silke Heick ist in Eilsleben geboren. Dort hat sie auch noch Verwandte.