Hötensleben. Den Lesern der Oschersleber Volksstimme ist der Name Bernd Plümecke schon seit langem bestens bekannt. Würde man sich auf die Spurensuche begeben, wann er das erste Mal als Autor auftauchte, müsste man die Jahrgänge von mehr als vier Jahrzehnten sichten.

Mit Kamera und Notizblock ausgerüstet, begegnete man Bernd Plümecke in vielen Orten des Alkreises Oschersleben und danach im Bördekreis. Die Palette seiner Beiträge war und ist vielseitig, sie reicht von der Kommunalpolitik bis hin zum Sport, der seit Jahrzehnten sein Steckenpferd ist. Nachdem Plümecke 1965 die Polytechnische Oberschule in Hötensleben erfolgreich beendet hatte, begann er im Fotogeschäft seines Vaters Kurt Plümecke eine Lehre als Fotograf, die er 1967 beendete. Durch seinen Vater, der seit vielen Jahren gleichfalls Mitarbeiter der Volksstimme war, bekam auch er Kontakt mit der Zeitung und erledigte so manchen Auftrag für sie. Als begeisterter Sportler hatte es ihm besonders der Fußball angetan. Auf den Sportplätzen der Region war er bestens bekannt, seine Bilder spiegelten das Geschehen von der Verbandsliga bis hin zur Kreisklasse wider. Zu den Vereinsverantwortlichen, den Trainern und den Aktiven hatte er gute Kontakte. Aber auch über andere Sportarten berichte er gern und regelmäßig. In seine Arbeit konnte er auch eigene Erfahrungen einbringen, denn 1967 hatte Bernd Plümecke der starken A-Jugendmannschaft von Aktivist Hötensleben angehört, die überlegen den " Junge-Welt-Pokal " des Kreises Oschersleben gewann, nach dem sie zuvor mehrere Favoriten ausgeschaltet hatte. Für sein Können als Fußballer sprach auch die Tatsache, dass er danach den Sprung in die 1. Mannschaft des Vereins schaffte.

Nach der Absolvierung seines Militärdienstes kehrte Plümecke nach Hötensleben ins väterliche Geschäft zurück und schloss sich in seiner Freizeit dem örtlichen Presseaktiv an, das in der Volksstimme über das Geschehen im Ort berichtete. Es gibt in Hötensleben kaum einen gesellschaftlichen Bereich, über den sich Plümecke nicht in Wort und Bild geäußert hat. Er war und ist seit Jahrzehnten ein aufmerksamer Chronist des Zeitgeschehens. Bernd Plümecke, seit 1972 mit Edith verheiratet und Vater der Töchter Yvonne und Romy, legte von Anfang an auch viel Wert auf die fachliche Weiterbildung, absolvierte ein Studium, das er erfolgreich mit der Ablegung der Meisterprüfung im Fotografenhandwerk beendete. 1981 übernahm er das Geschäft seines Vaters, das er gegenwärtig führt. Heute begeht Bernd Plümecke seinen 60. Geburtstag.