Der im vergangenen Jahr im Tiergehege des Oschersleber Wiesenparks eröffnete Naturpfad ist erweitert worden. Die Mitglieder des Imkervereins Oschersleben und Umgebung haben dort eine Schautafel übernommen, um über sich und ihre Bienen zu informieren. Die Bienenfreunde haben sich aber für dieses Jahr noch einiges mehr vorgenommen.

Oschersleben. Gut zwölf Millionen Honigbienen haben in Oschersleben und Umgebung ihr Zuhause. Und zwar in den Bienenstöcken von 26 Imkern, in denen es in den zurückliegenden Tagen wieder recht munter geworden ist. Denn obwohl Bienen keinen Winterschlaf halten und auch in der kalten Jahreszeit ihr Tun haben, wird es erst Anfang April im Umfeld der Bienenstöcke wieder so richtig lebendig. Dann nämlich beginnt die Natur zu blühen und die Bienen schwirren auf Nektarsuche von Blüte zu Blüte. Jedoch längst nicht alle zwölf Millionen, denn in solch einem Bienenvolk gibt es noch viele andere Aufgaben zu erledigen.

Wer sich über diese Arbeitsteilung oder auch insgesamt über die Honigbienen und das Leben in einem Bienenvolk näher informieren möchte, der hat jetzt dazu mitten in der Natur, nämlich im Oschersleber Wiesenpark, die Gelegenheit. Dort hat der Imkerverein Oschersleben und Umgebung dieser Tage einen Schaukasten übernommen, mit dem er den im Vorjahr aufgebauten Naturpfad erweitert.

" Wir freuen uns sehr über dieses Angebot der Stadt und vor allem über die Unterstützung des Tiergehegeleiters Björn Löffer ", sagte jetzt Imkervereinsvorsitzender Joachim Neumann bei der Übergabe des Schaukasten-Schlüssels. " Wir werden diesen Schaukasten regelmäßig neu gestalten, und würden uns freuen, wenn sich die Wiesenpark-Besucher bei uns informieren ", sagte Neumann und kündigte zudem an, dass die Mitglieder des Vereins auch in diesem Jahr bei den verschiedensten Veranstaltungen zu fnden sein werden. " Dabei wollen wir sowohl unseren Honig als auch Informationen über die Imkerei und das Bienenleben anbieten. "

Und während des Vereinsjahres 2009 wollen sich die Imker zudem am 6. Juni zu einem Öko-Treff zusammenf nden, werden eine Fahrt zum Bienenlehr- und Schaugarten nach Nebra unternehmen und gemeinsam ein Bienenseminar absolvieren. " Und außerdem werden wir nicht nachlassen, auf die Probleme, die sich für uns Imker aus dem Anbau von gentechnisch veränderten Pfanzen ergeben, aufmerksam zu machen ", so Neumann.