Zum Beitrag " Stadt sucht nach wirksamen Rezepten gegen

Hundehäufchen auf Gehwegen " schrieb Werner Pf anz vom

Hundesportverein Wanzleben :

" Hunde werden in den letzten Jahren immer mehr als Familienhund und Sozialpartner gehalten. Mit der Hundehaltung haben wir aber auch Verantwortung übernommen. Der Hund will bewegt werden und er braucht Erziehung. Dazu gehört auch, dass wir für die Hinterlassenschaften auf öffentlichen Flächen die Verantwortung übernehmen. Sie sind in der Tat für die Allgemeinheit eine Belastung geworden. Man kann Hunde erziehen, dass sie nicht wahllos vor jeder Haustür ihr Geschäft verrichten. Ich bin seit Jahren Hundesportler und erziehe meinen Hund so, dass er nicht wahllos sein Geschäft macht. Dabei kann trotzdem mal ein Malheur geschehen. Dann wird der Kot beseitigt. Im Rahmen meiner sportlichen Tätigkeit habe ich in unserer Hundeschule des Hundesportvereins Wanzleben, in Schulen und Kindergärten Informationen zum Umgang mit unseren Hunden gegeben. Dabei war das Thema Hinterlassenschaften stets Inhalt der Informationen. Sehr viele Hundefreunde zeigen hier ebenfalls eine hohe Eigenverantwortung. Ich glaube, das allein ist nicht ausreichend. Im Rahmen der Freiraumplanung der Kommune kann man mit der Freif ächengestaltung in der Stadt auch Ordnung planen. Das Aufstellen von Papierkörben und Boxen für die Aufnahme und Entsorgung von Kot ist eine Möglichkeit. So viel Ordnung wie man vorgibt, erhält man zurück. Die Aufstellung von Hundetoiletten hat sich in vielen Städten gelohnt. Ich glaube, das Thema Hundesteuer wird dann positiver diskutiert. Die Androhung von Bußgeld durch die Ordnungshüter an Grundstückseigentümer sollte nicht im Vordergrund stehen. Denn viele werden es nie verstehen, dass sie für den Kot anderer zahlen müssen. "