Hadmersleben. " Was gut ist, sollten wir weitermachen, ohne große Worte darüber zu verlieren. Was wir aber besser oder anders machen können, sollte heute angesprochen werden. " Mit diesen Sätzen begann Jörg Gildemeister, 1. Vorsitzender der Schützengesellschaft Hadmersleben, den Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres.

Auf dem Schießplatz wurden die Vereinsmeisterschaften in den Disziplinen Trap, Schwarzpulver, KK, Pistole, Großkaliber und Bogen ausgetragen. Großen Nachholebedarf gibt es in dieser Hinsicht bei den Frauen, hier beteiligen sich noch immer zu wenig. Nach außen präsentiert sich die Schützengesellschaft fast ausschließlich nur über das Trap-, Bogen- und Schwarzpulverschießen, konnten hier sogar Kreismeistertitel errungen werden. Vor allem über die Trap-Anlage hat sich der Verein einen Namen gemacht und auch in diesem Jahr die Kreismeisterschaften ausgetragen. Andererseits lässt die Beteiligung der Vereinsmitglieder am Trapschießen zu wünschen übrig.

Andere Schießveranstaltungen wie das Bratwurst-, Nacht- oder Glücksschießen waren gut besucht und wurden gut angenommen. Erstmals veranstaltete die Schützengesellschaft Hadmersleben eine Schießveranstaltung aller Schützenvereine der Verwaltungsgemeinschaft Oschersleben. Da es ein sehr erfolgreicher Tag war, gibt es 2009 eine Fortsetzung.

Schon seit einigen Jahren laden die Mitglieder der Schützengesellschaft die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür ein. Dieser Tag ist stets ein Erfolg und doch sollte das Ziel sein, aus Gästen Mitglieder zu gewinnen, regte Gildemeister an. Andererseits gehört die Schützengesellschaft Hadmersleben zu den wenigen Vereinen, der steigende Mitgliederzahlen vermelden kann und mittlerweile über 100 Mitglieder hat. Damit gehört die Schützengesellschaft Hadmersleben zu den größten Schützenvereinen des Altkreises Börde.

Etliche neue Mitglieder konnten vor allem über die Abteilung Bogenschießen gewonnen werden. Zum Vereinsleben gehören auch Veranstaltungen für die ganze Familie. So wurde die Sommersonnenwende, Fasching und Weihnachten gefeiert. " Die da waren, fanden es toll, doch die Beteiligung seitens der Vereinsmitglieder ist einfach noch zu gering ", musste der Vereinsvorsitzende feststellen. Was zur Folge hat, dass 2009 weniger Veranstaltungen geplant sind.

Während der Arbeitseinsätze des vergangenen Jahres wurde viel geschafft. Das Vereinsgelände zeigt sich im schöneren Gewand, der 25-Meter-Schießstand ist saniert. Nun wird als weitere Werterhaltungsmaßnahme die 50-Meter-Bahn folgen. Ein dickes Lob sprach Gildemeister den Ein-Euro-Kräften aus, die auf dem Schießplatz sehr aktiv sind.

Der Vorsitzende der Schützengesellschaft rief seine Mitstreiter auch auf, sich mehr an Qualifikationen, wie das Erwerben einer Lizenz für Standaufsichten, zu beteiligen.