Wanzleben (skr). Für Wanzlebens Feuerwehrmänner ging es in der vergangenen Woche hoch hinaus und tief hinab. Sie ließen sich in einen Tiefbrunnen und von einem Baugerüst abseilen. In die Rolle des "Opfers" schlüpfte Stadtwehrleiter Burkhard Wegner.

Der Grund für den Abstieg: Bei einer Übung wollten die 20 Feuerwehrmänner das Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen trainieren. "Es wurde der Vorstieg, der Aufbau eines Schrägseiles, das gesicherte Ablassen einer Person und das Retten in Schächten trainiert. Dies wurde direkt auf dem Marktplatz in Wanzleben am Brunnen geübt. Stadtwehrleiter Burkhard Wegner stellte sich für die Rettung als Opfer zur Verfügung.

Für das Training und das Abseilen aus größeren Höhen bot das Rathaus einen perfekten Übungsort. Hier ist noch immer das Baugerüst für die Fassadensanierung aufgebaut, so dass es von den Kameraden als Übungsobjekt genutzt werden konnte.

In regelmäßigen Trainingseinheiten üben die Feuerwehrmänner nicht nur das Löschen und Retten von Personen bei Verkehrsunfällen, sondern lernen auch, in ungewöhnlichen Situationen im Notfall helfend zur Seite zu stehen. Im Ernstfall muss am Seil und den Gerätschaften jeder Handgriff sitzen, teilte Feuerwehrmann Sven Nevermann mit.