656 Kinder sind im vergangenen Jahr in Wernigerode zur Welt gekommen. Die beliebtesten Babynamen waren Sophie und Ben. Unsere Statistik zeigt: Doppelnamen liegen weiter im Trend. Außerdem lassen sich Eltern gern von fremdländischen Namen inspirieren.

Wernigerode l Sind Sie mit Ihrem Vornamen zufrieden? Hätten Sie sich bei Ihrer Geburt Mitspracherecht gewünscht? Eltern haben es nicht leicht. Der Vorname für den Sprössling sollte wohl überlegt sein, schließlich muss ihn Sohn oder Tochter ein ganzes Leben lang tragen. Die beliebtesten Babynamen im vergangenen Jahr waren Sophie (19 mal) und Ben (11). Das geht aus einer Statistik des Wernigeröder Standesamtes hervor. Emma (12), Anna (11) und Marie (11) sowie Paul (9), Finn (8) und Leon (7) waren ebenfalls sehr beliebt.

Nach wie vor im Trend liegen zwei Vornamen. 234 Elternpaare entschieden sich dafür. Darunter auch recht ausgefallene Kombinationen wie Hedi Malu, Zoey Kyara, Jenna Jane oder Luan Federico, Neo-Alexander und Gino-Ilay. 13 Mal wurden sogar drei Namen gewählt. Hugo Raffael Miguel, Annalena Margaretha Sophie und Lilliana Aurelia Flora sind Beispiele dafür.

Kurze Namen wie Pia, Ida, Mia und Tim, Sam, Max erfreuten sich ebenso großer Beliebtheit. Wie schon in den Jahren zuvor ließen sich die Mamas und Papa oftmals von fremdländischen Namen inspirieren. So haben Lasse, Jannick, Kjell und Smilla ihren Ursprung in Skandinavien. Abby, Amy, Peyton und Jamie sind Namensvariationen aus dem englischsprachigen Raum.

Immer beliebter, so belegt es die Statistik, sind italienische Namen wie Luca, Stella, Matteo, Fabio, Vito. Biblische Namen wie beispielsweise Daniel, Noah, Joshua und Jakob wurden von Eltern auch gern gewählt.

Berühmte Persönlichkeiten dienten im letzten Jahr einige Male als Namenspaten. So wird der kleine Leonardo wohl entweder mal ein großer Künstler (da Vinci) oder ein Schauspieler (DiCaprio). Ob sich Vincent auch für eine künstlerische Laufbahn entscheiden wird wie sein Vorbild van Gogh? Baby Thor hat mit dem Donnergott einen mächtigen Paten, der kürzlich auch im Kino für Begeisterung sorgte. Und wird es den kleinen Jesse James jemals in den wilden Westen verschlagen wie den berüchtigten Banditen, an den sein Name erinnert? Wer weiß.

Ganz besonders kreativ waren die Eltern von Cataleya. Ihr Name tauchte 2012 erstmals in der deutschen Namensstatistik auf (Platz 351). Der Name geht auf die südamerikanische Orchideengattung Cattleya zurück. Diese wurde nach dem britischen Gartenbauspezialisten Sir William Cattley benannt. Genauso entzückend ist Saphira. Der Name erinnert an den blauen Edelstein und bedeutet wunderbare Schönheit.

Im Jahr 2013 wurden in Wernigerode insgesamt 656 Kinder geboren. Davon waren 345 Jungen und 311 Mädchen sowie zwölf Zwillingspaare.