Benneckensteins Waldbühne wird aus dem Schlaf geweckt. Der Verein Kulturrevier Harz plant Theaterstücke und Workshops für Schulen.

Benneckenstein (bfa/jko) l Welche Stücke genau im Sommer auf der Waldbühne zu sehen sein könnten, wollte oder konnte Janek Liebetruth zur ersten Vorstellung des von ihm geleiteten Vereins Kulturrevier Harz noch nicht sagen. Aber die Zielrichtung sei klar.

Ein Sprech-, Musik- und Tanztheater soll entstehen, es gehe um klassische, aktuelle und harzgeschichtliche Themen, sagte Liebetruth im Benneckensteiner Haus des Gastes. Die Themen "Grenze" und "Dreiteilung des Harzes" schwebten ihm vor, alles so professionell wie möglich.

Dazu will der freischaffende Theaterregisseur nicht nur seine in Stuttgart, Potsdam und Weimar gesammelte Bühnenerfahrung nutzen, sondern seine Kontakte. In den letzten Wochen kamen viele hinzu, wie die Anwesenheit von Bürgermeistern und Kulturschaffenden aus der Stadt Oberharz und Braunlage zur Präsentation zeigte. Der Verein möchte die Theaterkultur im Harz bereichern, aber keine Konkurrenz zu den Bühnen in Thale oder Altenbrak sein, so Liebetruth weiter: "Es soll etwas ganz Neues werden". In diesem Jahr sei vorgesehen, die Waldbühne an vier Wochenenden im August zu bespielen. Den Schulen oder anderen Theaterbegeisterten sollen Workshops angeboten werden. Dafür sei weiter jede Hilfe und Unterstützung willkommen. Notwendige Anträge auf Fördergeld seien gestellt. Das Projekt nehme Gestalt an, und sowie Fördergelder fließen, könne es richtig losgehen.