Wernigerode l Der Bauhof der Stadtverwaltung ist derzeit praktisch ununterbrochen im Einsatz. Seit sich die Straßen in Wernigerode und den Ortsteilen in Rutschbahnen verwandelt haben, sind 30 Mitarbeiter mit 19 Fahrzeugen unterwegs, wie Bauhofleiter Torsten Friedrich auf Volksstimme-Nachfrage mitteilt. Von 3 Uhr früh bis 20 Uhr abends sind die regulären Einsatzzeiten, wenn nötig, auch länger. "Schwerpunkte sind die Berglagen im oberen Hasserode und Schierke, aber auch in Benzingerode ist die Lage mitunter prekär", sagt er.

Verstärkung bekommen die Bauhofmitarbeiter vom Grünflächenamt und der Forstverwaltung. Um die spiegelglatten Straßen befahrbar zu machen, setzen sie in Berglagen, auf Busstrecken und an Kreuzungen ein Salz-Lauge-Gemisch ein. Dort, wo die Lage weniger brenzlig ist, reicht ein Mix aus Salz und Splitt.

Friedrich lobt die Disziplin der Bürger, die auf den Winterdienst Rücksicht nehmen. Auch am Steuer scheinen die Wernigeröder Umsicht zu beweisen. Am gestrigen Dienstag wurde der Polizei nur ein Glätteunfall gemeldet. An der Ecke Kleine Bergstraße/Vorwerk rutschte ein Fahrer gegen 5 Uhr früh mit seinem Volkswagen in ein parkendes Auto.