Ein insgesamt positives Resümee zieht der Chef des Blankenburger Weihnachtsmarktvereins über die 13. Auflage des "Sternthaler Marktes". An den kritischen Stellen, so Hartmut Berge, werde gearbeitet. Ein Zurück nur auf den Marktplatz samt Rathaus werde es aber nicht geben.

Blankenburg l "Wir sind zufrieden, aber noch nicht da, wo wir einmal hinwollen", sagt Hartmut Berge. Die Manöverkritik nach dem ersten "Sternthaler Weihnachtsmarkt" unter seiner Regie fällt insgesamt positiv aus. Der Chef des Blankenburger Weihnachtsmarktvereins wertet die 13. Auflage als weiteren "Schritt nach vorn", wenn auch einiges nicht so geklappt hat, wie er es sich vorgestellt hatte. So waren die Stände im Alten E-Werk etwas verloren. Und auch der Tummelplatz litt sichtlich unter der kurzfristigen Absage eines Anbieters von Harzspezialitäten sowie des nicht so üppig ausgefallenen Weihnachtswaldes. "Die Mitarbeiter des TEB haben aber genau richtig gehandelt und die Bäume zusammengestellt", richtete Berge ihnen nicht nur dafür ein großes Lob aus. "Sie haben eine tolle Arbeit gemacht." Das sei nicht selbstverständlich, dass sich ein städtischer Eigenbetrieb so einbringe. Dies gelte auch für die Kameraden der Blankenburger Feuerwehr.

Die Kritik, dass der jüngste Weihnachtsmarkt vielleicht auf zu viele Orte ausgedehnt wurde, teilt Berge indes nicht. "Er war nicht an zu vielen Stellen, sondern dazwischen haben Angebote gefehlt", erklärt der Vereinschef, der vor der Neuauflage einmal mehr die Werbetrommel rühren und vor allem die Einzelhändler zum Mitmachen gewinnen möchte. Dabei sei noch nicht einmal großer Aufwand nötig: Ein schön gestaltetes, beleuchtetes Schaufenster und das Beteiligen an den verkaufsoffenen Sonntagen genüge bereits, um die Innenstadt in der Adventszeit attraktiver zu machen. Dafür wolle er in diesem Jahr rechtzeitiger mit den Geschäftsinhabern ins Gespräch kommen.

Eine gelungene Premiere bescheinigt Hartmut Berge dem Lichterfest: "Toll war die Beteiligung der Bevölkerung. 1413 Lichter basteln und aufstellen - das muss man erstmal hinbekommen." Auch das Preisausschreiben "Spur der Sterne" sei mit rund 350 Teilnehmern ein voller Erfolg gewesen.

"Ein Zurück auf null nur auf Rathaus und Marktplatz geht nicht."

Insgesamt habe der inzwischen 20 Mitglieder zählende Verein die 13. Auflage des "Sternthaler Weihnachtsmarktes" mit einem kleinen finanziellen Plus abgeschlossen. Die dabei erstmals präsentierte CD mit Beiträgen nahezu aller Blankenburger Chöre sowie weiterer Bands und Musikgruppen wird weiter verkauft. Sie ist erhältlich in der Touristinfo am Schnappelberg, im Kloster Michaelstein und auf dem Großen Schloss.

Für die Neuauflage des "Sternthaler Weihnachtsmarktes" hofft Berge auf weitere Mitstreiter im Verein. Intern sollen sich künftig mehrere Arbeitsgruppen um die Organisation kümmern. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf eine bessere Werbung auch in der Region gerichtet werden. Allerdings bedeute dies, dass sich auch die weihnachtliche Atmosphäre in der Stadt samt Beleuchtung und die Angebotsvielfalt verbessern müsse. Geplant sei bereits, auf dem Tummelplatz mehrere Buden mit weihnachtlichen Geschenkideen zu platzieren sowie ein zweites Karussell, auf dem auch Jugendliche und Erwachsene mitfahren können. Entsprechende Zusagen des Karussellbetreibers und weiterer Händler lägen ihm bereits vor. "Ein Zurück auf null nur auf Rathaus und Marktplatz geht nicht", ist Berge überzeugt.

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