Mit viel Lob für die Einsatzabteilung und der Ankündigung einer Veränderung in der Wehrleitung ist am Freitagabend die Jahreshauptverammlung der Drübecker Feuerwehr zu Ende gegangen.

Drübeck l Auf die Brandschützer des Ortes ist Verlass. Das ist das einmütige Fazit der jüngsten Jahreshauptversammlung, die am Freitagabend im Gerätehaus stattfand. Die Kameraden um Ortswehrleiter Michael Voigt, der zugleich Ilsenburger Stadtwehreiter ist, hatten im vergangenen Jahr 32 Einsätze zu absolvieren. Zu diesen zählten neben drei Großbränden in Ilsenburg auch sieben technische Hilfeleistungen und vier Sicherheitswachen. Auffallend war, dass von den 21 Alarmierungen wegen Bränden ganze elf Einsätze von Brandmeldeanlagen verursacht wurden. Wirklich gebrannt hatte es nicht. Positiv wurde eingeschätzt, dass die Zusammenarbeit der drei Ortsfeuerwehren der Stadt immer besser verläuft.

Mit Freude erwarten die Drübecker Kameraden das neue Einsatzleitfahrzeug, das in Kürze in Ilsenburg erwartet wird und dann seinen Platz im Drübecker Gerätehaus haben soll. "So schön dies ist, so dürfen wir nicht vergessen, dass zum Finanzieren dieses Fahrzeugs ein Teil der ansonsten für die Feuerwehren vorgesehenen Haushaltsgelder geopfert wurde. Ich weise in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass der Unterhalt der Feuerwehr eine Pflichtaufgabe der Stadt ist. Die Verwaltung und der Stadtrat sollten sich dessen stets bewusst sein, denn wenn zuerst an der Ausrüstung gespart wird, dann bleiben auch bald die Freiwilligen für diese Aufgaben weg", gab Michael Voigt zu bedenken. Er bat die Stadtverwaltung zudem um Unterstützung beim Werben neuer Mitglieder für die Feuerwehren.

Passend dazu fügte sich auch der Tagesordnungspunkt Ehrungen und Auszeichnungen ein. Geehrt wurden zwei Kameraden, die erst durch Zuzug in Drübeck heimisch wurden. Christian Colmsee - er kam aus Cattenstedt - wurde zum Löschmeister befördert. Tino Fügner, der aus Schielo nach Drübeck gezogen war, wurde für zehnjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Seine Dienstjahre am alten Wohnort wurden dabei mitgezählt.

Aber es gibt nicht nur Zuzüge in Drübeck. So baut der stellvertretende Ortswehrleiter Sascha Klapproth gerade in Wernigerode ein Haus und wird die Drübecker Feuerwehr deshalb im Verlauf des Jahres verlassen. Michael Voigt kündigte daher an, dass deshalb ein Nachfolger gesucht wird. "Macht euch schon einmal damit vertraut, das bald jemand diese Verantwortung übernehmen muss", sagte er, nannte aber noch keinen konkreten Termin.