Ein Schloss, ein Vampir und die erste Liebe. Darum rankt sich der Roman von Jacqueline Bauer. Die Blankenburgerin schreibt seit Kindertagen leidenschaftlich Geschichten.

Blankenburg l "Das ist der schönste Ort auf der Welt, dachte sich Maya." So beginnt das Buch "Victor, mein Vampir" von Jacqueline Bauer. "Ich habe zwar schon ein Buch mit acht Kurzgeschichten für Kinder veröffentlicht, aber ,Victor` ist mein erster Roman", sagt die 46-Jährige. "Eigentlich wollte Maya nur einen schönen Sommer bei ihrer Großmutter auf dem Land verbringen. Doch als sie und ihr Cousin Miles einen geheimnisvollen Jungen kennenlernen, kommt alles ganz anders. Victor ist ein Vampir, und er ist verzweifelt." Viel mehr will Jacqueline Bauer nicht verraten, nur so viel: "Es ist kein klassisches Vampirbuch, in dem gebissen wird. Es geht um die erste Liebe und verschwundene Eltern."

Schon seit ihrer Kindheit liest Jacqueline Bauer gern, schreibt Kurzgeschichten. Ihre Eltern und Freunde hätten sie immer dazu ermutigt: ",Schreib weiter, schreib weiter`, haben meine Eltern gesagt", so Jacqueline Bauer, erfreut über die Unterstützung. Doch ihr größter Kritiker war immer ihr Sohn, der mittlerweile 21 Jahre alt ist. "Als er noch klein war, musste ich ihm jeden Abend Gute-Nacht-Geschichten erzählen. Am nächsten Tag wollte er dann immer wissen, wie die Geschichte weitergeht", sagt die Blankenburgerin: "Danach habe ich mir gesagt, ich schreibe meine Erzählungen einfach mal auf." So entstand ihr Kinderbuch "Ein schöner Tag". "Einige Episoden sind wirklich passiert", sagt sie weiter. Andere wiederum entspringen ihrer Fantasie.

Doch irgendwann wollte sie nicht mehr nur Kindergeschichten schreiben und wagte sich an ein neues Projekt. Inspiriert wurde sie dabei von ihrer Leidenschaft für Fantasy-Romane. "Ich bin so der Twilight-Typ", begründet sie ihr Genre: "In den Twilight-Büchern geht es schließlich auch um Vampire und Fabelgestalten." Und sie hat noch eine weitere Leidenschaft. "Ich mag Kolumnen. Ich würde selber gern welche veröffentlichen, zu allem was Frauen bewegt und im Alltag passiert." Die besten Ideen kämen ihr auf dem Sofa zu Hause. Dort ließe es sich gut entspannen. "Dann schnell den Laptop rausgeholt und weiter geschrieben. Denn ohne Schreiben geht bei mir nichts", sagt sie über sich selbst.

Auf die Frage, wie ihr Vampir-Roman ausgehe, sagt sie: "Das müssen sie schon selber lesen. Nur so viel, es wird einen zweiten Teil geben."