Blankenburgs Harzklub-Zweigverein zeigt sich für den Deutschen Wandertag gut gerüstet. Im Vorjahr wurden drei Wege mit Hilfe von Arbeitsprojekten herausgeputzt.

Blankenburg l In seiner Jahreshauptversammlung hat der Harzklub-Zweigverein Blankenburg nicht nur das alte Jahr Revue passieren lassen, sondern blickt voller Erwartung auch auf die bevorstehenden Aufgaben.

Höhepunkt des Jahres wird der 114.Deutsche Wandertag im August, der zwar offiziell in Bad Harzburg stattfindet, aber auf die gesamte Region ausstrahlt. Die Blankenburger haben dafür zwei Wanderrouten ausgewiesen und einen zusätzlichen Wanderweg. Alle drei präsentieren sich aktuell in Bestform, wurden sie doch extra zu diesem Anlass herausgeputzt. Unter der Leitung von Peter Hoppe und mit großer Hilfe der Arbeitsfördergesellschaft (AFG) Harz (Elbingerode) und dem VHS Bildungswerk (Blankenburg) wurden 31Wegebäume, 39neue Schilder und 57Wegemarken installiert sowie neue Ruhepunkte geschaffen, kontrolliert und gepflegt. Dafür dankte Harzklub-Zweigvereinschef Helmut Schink allen Beteiligten ganz herzlich.

Ein großes Lob ging an Jürgen Kehlert, dem aufgefallen war, dass einige Standortkoordinaten auf den Wegeschildern nicht stimmten. Sie wurden daraufhin alle neu angefertigt.

Schink freute sich zudem, dass die Arbeitsgruppe Wanderwege unter der Leitung von Astrid Besecke, der Leiterin des Städtischen Kurbetriebs, wiederbelebt wurde, um einmal im Monat aktuelle Probleme zu erörtern. Ihr gehören neben dem Harzklub auch Vertreter von Kreis- und Stadtverwaltung, der AFG, des VHS und des Vereins "Gesund älter werden im Harz" an.

Schink erinnerte zudem an die Arbeitseinsätze zur Pflege und Erhalt der Natur am Biotop Braunesumpfwiesen sowie am Börnecker Bahnhof, aber auch an insgesamt 39 angebotene Veranstaltungen für Mitglieder und interessierte Gäste. Darüber hinaus haben die Harzklubler 21Wanderungen organisiert, bei denen rund 310Kilometer erwandert wurden. An denen nahmen insgesamt 478Wanderfreunde teil. Ein Dank ging an alle Wanderführer, besonders an Bertwin Steinbach. Nach 15Jahren beendete er sein Ehrenamt und erhielt als Anerkennung einen kunstvoll von Manfred Franze bearbeiteten und verzierten "Ehrenwanderstock".

Neu in der Führer-Gilde ist Gerhard Fischer, der im Saal des "Guts Voigtländer" als erster die neue grüne Wanderführer-Mütze aufsetzen durfte.

 

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