Das neue Diakonie-Seniorenzentrum Friede ist mit Musik, guten Worten und Andrang in Elbingerode eröffnet worden. Für rund fünf Millionen Euro entstehen 150 Pflegeplätze. Schwestern und erste Oberharzer ziehen ein.

Elbingerode l Schon der Gästestrom zur Festveranstaltung im Mutterhaus-Kirchsaal hat am Mittwoch für Bewegung in Elbingerode gesorgt. Bei den Führungen durch das neue Seniorenzentrum herrschte dann sogar richtig Andrang.

Dabei ist das Haus so neu gar nicht. Es hieß schon immer "Friede", und darin wohnten seit Jahren Diakonissen nach ihrem Arbeitsleben. Neu ist jetzt die Verbindung zweier Gebäude durch einen Zwischenbau zu einem größeren Komplex. Und neu ist die Öffnung vieler Plätze für alle Senioren.

Das habe es zwar in Ansätzen auch schon gegeben, erläuterte Martin Montowski, Geschäftsführer des Diakonie-Krankenhauses, doch nun seien die freien Plätze, die nicht für die Diakonissen gebraucht werden, zu einem neuen, modernen Angebot gebündelt worden. Der Bedarf dafür sei da.

"Immer wieder haben ältere Menschen, die bei uns schon in Kurzzeit- und Tagespflege waren, gefragt, ob denn nicht später die Vollzeitpflege möglich wäre. Mit dem nahen Krankenhaus und Ärztehaus sei doch eine Rundumbetreuung da. Dem wurde entsprochen.

Rund fünf Millionen Euro haben Krankenhaus und Mutterhaus bisher in den An- und Umbau investiert. Grundsteinlegung war vor einem Jahr. 42 Pflegeplätze sind jetzt fertig und zum Teil vergeben, 150 Plätze sind insgesamt geplant. Dieser Tage zögen weitere Diakonissen und erste ältere Oberharzer ein, hieß es.

Alle Bewohner, so wünschten Landrat und Bürgermeister, sollen ihren Lebensabend in dem Domizil umsorgt und in Frieden verbringen. Wie es der Name des Hauses besage.

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