Der Beirat des Vereins "Rettung Schloss Blankenburg" hat ein neues, prominentes Mitglied. Seit kurzem gehört Landrat Martin Skiebe (CDU) dem Beratergremium an.

Blankenburg (jmü) l Geht es um Fragen der Planung und Finanzierung von Bauarbeiten auf dem Großen Schloss, die Unterstützung bei der Entwicklung von Nutzungs- und Betreiberkonzepten oder die Bildung von Netzwerken, kann sich der Vorstand des Vereins "Rettung Schloss Blankenburg" auf ein erfahrenes Beraterteam stützen: den Beirat. Dem von Blankenburgs Sparkassenchef Heiko Breithaupt geführten Gremium gehören neben den beiden Landtagsabgeordneten Ronald Brachmann (SPD) und Bernhard Daldrup (CDU) auch der Bauexperte Otto Ebert, der Rektor der Hochschule Harz, Prof. Armin Willingmann, sowie Bürgermeister Hanns-Michael Noll (CDU) an. In ihrer Herbstsitzung haben sie nun ein weiteres Mitglied offiziell in ihren Reihen begrüßen können: Martin Skiebe.

In einem ersten Grundsatzgespräch zur Arbeit des Beirats konnte sich der Landrat des Harzkreises nicht nur vom aktuellen Baugeschehen ein Bild machen, sondern auch Ein- blicke in die vielfältige ehrenamtliche Vereinsarbeit erlangen. Das hat der Schlossverein in einer Presseerklärung mitgeteilt. Das zentrale Thema für das Große Schloss und dessen Zukunft sei nach wie vor die inhaltliche Nutzung, heißt es darin weiter. In der Diskussion mit Hanns-Michael Noll, Otto Ebert, Heiko Breithaupt sowie Sven Ungethüm, der die Sanierungsarbeiten auf dem Schloss leitet, seien verschiedene Denkansätze erörtert worden, so zum Beispiel auch mögliche kommunale Nutzungsvarianten. Auch die Einbindung des Schlosses bei einer Landesgartenschau in Blankenburg war Thema. Breithaupt zeigte sich zufrieden mit den Impulsen aus der Beratung. "Denn jedes Beiratsmitglied trägt den Vereinsgedanken weit über die Grenzen der Stadt Blankenburg hinaus", erklärte er. In der Zukunft liegen neben der inhaltlichen Nutzung des Großen Schlosses aber auch andere Herausforderungen an: "Die Absicherung der Vereinsaufgaben durch das ehrenamtliche Engagement muss auf breitere Schultern verteilt werden."