Mit viel Beifall ist der Chor der Blumenau-Grundschule in der fast voll besetzten Stadtkirche Hasselfelde gefeiert worden. Für den Oberharz-Stadtchef war es ein fernsehreifer Auftritt.

Hasselfelde l Kaum ein Platz ist in der Kirche frei geblieben, und die oberen Plätze waren ausnahmslos besetzt, als der Chor der Grundschule Dr. Hermann-Blumenau am Donnerstagmorgen in der St. Antoniuskirche Aufstellung nahm.

Was dann folgte, zauberte vielen Muttis und Omas ein versonnenes Lächeln ins Gesicht, ließ Vatis die Kamera und das Fotohandy gar nicht mehr aus der Hand legen. Gäste aus den umliegenden Orten und einige Prominenz waren angereist, um das Konzert nicht zu verpassen. Sie wurden angenehm überrascht.

Mit insgesamt 45 Liedern und Gedichten ließen die Kinder der 1. bis 4. Klassen trotz des Schneemangels vor der Tür in der Kirche die Weihachtszeit praktisch lebendig werden. Dabei erklangen etliche Klassiker wie zum Beispiel "Leise rieselt der Schnee". Es gab Texte wie den von "Oma Trautchen" oder von einem Bratapfel zu hören, oder auch das amerikanische "Jingle Bells". Oft zeigten einzelne Kinder wie etwa Merle, Jannik, Linda, Luisa, Lea und Niklas als Solisten ihr Können. Am Schluss sangen dann fast alle auch im Publikum "Kling Glöckchen, kling", bevor schließlich tosender Beifall für den eigenen Sprössling und zugleich auch für den Chor und dessen Lehrer insgesamt das Kirchenschiff erfüllte.

"Da passte alles, Gesang, Spiel, Auftreten - ein fernsehreifer Auftritt", zeigte sich Oberharz-Stadtchef Frank Damsch (SPD) begeistert. Er hatte sich gemeinsam mit Pfarrer Stefan Gresing, der alle Gäste in der Kirche begrüßte, und mit der Schulfachlichen Referentin Birgit Kaiser vom Landesverwaltungsamt das Konzert angehört. Die Kinder waren stolz ob des Zuspruchs und erleichtert, es geschafft zu haben. Rund drei Wochen hatten sie mit Chorleiterin Martina Weber und Harzer Jodlermeister Andreas Knopf immer und immer wieder geprobt.

Sie könne stolz sein auf so einen guten Schulchor, sagte Damsch der Hasselfelder Schulleiterin Elke Prill und dankte allen Mitwirkenden. Damsch überreichte zudem eine (privat aufgebrachte) Spende für die Schule. Das Geld soll helfen, ein Computerkabinett einzurichten. In dem könnten nicht zuletzt auch, so hieß es, Aufnahmen von diesem herrlichen Konzert gespeichert werden.

 

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